35 | Identität Part II

Shownotes

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00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.

00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.

00:00:21: Ehrlich?

00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!

00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.

00:00:31: Wer möchte ich sein?

00:00:34: Willkommen zur zweiten Folge zum Thema Identität.

00:00:41: In der letzten Folge haben wir uns schon gefragt, wer bin ich eigentlich?

00:00:44: und dabei festgestellt?

00:00:46: Unsere Identität ist nicht so fest- und unveränderlich wie wir vielleicht manchmal denken – sie besteht aus vielen Facetten, aus Rollen, aus Erfahrungen und aus unseren Werten und Auserinnerungen.

00:01:02: Aber genau daraus entsteht eine neue Frage.

00:01:06: Wenn wir uns verändern können, wer wollen wir denn eigentlich sein?

00:01:12: Und jetzt könnte man natürlich sofort in diese klassische Selbstoptimierungsschiene springen und wer von euch da hingehen will, feel free!

00:01:23: Das ist aber eigentlich gar nicht das... Was ich mit euch vorhabe, es geht jetzt hier nicht um die beste Version von mir selbst.

00:01:28: Mehr Disziplin mehr Erfolg, mehr Selbstvertrauen, mehr Produktivität, mehr, mehr... Es soll nicht darum gehen wie kann ich besser werden als Frage sondern eher welche Art vom Mensch möchte ich sein?

00:01:44: Beim Sein ist das nicht eine Frage immer nur von mehr und besser weil besser ist kein Seinszustand Sondern Häufig übersteigete Selbstoptimierung und ich glaube ehrlich, davon haben wir genug um uns drum herum.

00:02:03: Einfach Social Media an, dann könnt ihr das haben!

00:02:05: Und... Ich habe ja hier im Podcast schon ein paar Mal darüber geredet.

00:02:08: Das ist hier nicht der Raum dafür.

00:02:11: Wer an sich arbeiten möchte echt an sich Arbeiten möchte Der ist hier absolut richtig.

00:02:18: Wer aber immer nur einfach mehr und schneller und weiter?

00:02:21: Ich glaub da müsst ihr euch einfach in einem Podcast suchen.

00:02:25: Aber es gibt ja Gott sei Dank echt viele Angebote.

00:02:29: Also wenn wir uns fragen wollen, wer möchte ich sein?

00:02:34: Denn seid quasi einmal gewarnt vor einem kleinen Falle in die ihr reinlaufen könntet.

00:02:41: Nämlich denn wenn wir es verändern wollen formulieren wir meistens Ziele und nicht persönliche Veränderungen.

00:02:51: Das kommt in folgender Form Ich mache mal ein paar Beispiele wieder mit.

00:02:55: Skreifbare.

00:02:55: für euch wird zum Beispiel Die Aussage Ich möchte mehr Sport machen, ich möchte weniger arbeiten.

00:03:02: Ich möchte geduldiger sein!

00:03:04: Ich möchte mutiger werden... ...ich möchte mehr Zeit für meine Familie haben oder ähnliche Sachen.

00:03:13: und wenn das jetzt ein guter Vorsatz erinnert Das war gar nicht intendiert von mir.

00:03:18: aber ja Dem sage ich, hör doch mal meine Folge zu den Vorsätzen die allererste.

00:03:23: Da habe ich mich da schon zu ausgelassen und ich habe erst einmal grundsätzlich gar nichts gegen Ziele.

00:03:27: das werdet ihr auch in der Folge hören.

00:03:29: aber Ziele sind etwas anderes als an der Identität zu arbeiten.

00:03:36: weil bei der Identitet wenn wir da ansetzen möchten da steckt eine viel tiefere Frage nämlich dahinter nämlich Wer möchte Ich sein?

00:03:46: Sagen wir Mal Wenn ihr denkt, ihr wollt Sport machen und der Gedanke ist, ich möchte fünf Kilo abnehmen.

00:03:53: Das ist keine echte Identitätsfrage vielleicht.

00:03:56: Möchtet ihr aber lieber jemand sein, der sich bewegt um etwas Gutes zu tun für seinen Körper?

00:04:05: Um ein anderes Beispiel zu nehmen... Vielleicht geht es beim Üben vom Nein sagen nicht darum weniger Termine zu haben sondern vielleicht möchtest du jemand sein der seine eigenen Grenzen ernst nimmt.

00:04:20: Und das ist die Veränderung, die ich persönlich besonders interessant finde.

00:04:26: Denn Verhalten und Identität beeinflussen sich nämlich.

00:04:30: Wer wir sind, ist teilweise dadurch bestimmt was wir tun.

00:04:38: Wir denken ja ganz häufig erst muss ich mich verändern und dann werde ich mich auch anders verhalten.

00:04:45: Psychologisch betrachtet funktioniert das genau umgekehrt.

00:04:50: Unser Verhalten liefert uns Informationen darüber, wer wir sind und sagen wir mal ihr seid jemand wie ich und geht gerne laufen also zu joggen oder?

00:05:01: Irgendwann sagt ihr vielleicht ja ich gehe laufen Und dass verändert sich aber dann Stück für Stück zum Beispiel zu einem späteren.

00:05:11: Ich bin jemand der läuft bis hin zu vielleicht dem aus meiner Sicht, aus Identitätssicht betrachteten größten Aussage ich bin ein Läufer.

00:05:22: Nehmen wir mal einen Nichtsportbeispiel wenn ihr beginnt eure Meinung klar deutlich auszusprechen gegenüber anderen und ihr das vorher vielleicht nicht so häufig getan habt seid ihr vielleicht am Anfang jemand der seine Stimme erhebt?

00:05:39: Wenn man aber immer wieder Grenzen setzt wird daraus irgendwann.

00:05:43: Ich Bin Jemand der sich selbst ernst nimmt.

00:05:47: Merkt ihr den Unterschied?

00:05:50: Jede kleine Handlung davon kann dann sich auswirken auf das Selbstbild, dass wir haben.

00:05:56: Das ist nichts was über Nacht passiert Sondern über stetige Wiederholung.

00:06:01: Deswegen sind wir häufig das, was wir tun.

00:06:06: Ebenfalls sind wir das am allermeisten.

00:06:10: Und wer jetzt denkt so, na ja Puder ganz gar nicht so einfach.

00:06:13: und wie komme ich denn da überhaupt hin?

00:06:16: Dafür hat die Psychologie ein wirklich schönes Konzept.

00:06:19: Eines meiner Lieblingskonzepte wenn ich ganz ehrlich bin.

00:06:23: Und zwar das Konzept der possible selves, der möglichen Identitäten.

00:06:31: dabei wird unterstellt dass es ganz viele mögliche Versionen unseres zukünftigen selbst geben kann Und das kann auch die Person sein, die ihr gern werden möchtet.

00:06:45: Kann natürlich auch die Personen sein vor der ihr Angst habt sie zu werden.

00:06:50: und dieses Spannungsfeld ist super interessant denn unsere Zukunftsvorstellungen beeinflussen dann nämlich unser Verhalten.

00:06:59: wenn du dir vorstellen kannst ich könnte mal jemand sein der mutig Entscheidungen trifft wird eine mutige Entscheidung plötzlich Teil einer möglichen Intentität.

00:07:11: Du musst das noch gar nicht sein, aber du kannst damit schon mal beginnen dich in diese Richtung zu bewegen.

00:07:19: Das knüpft eben anders eben gesagt an.

00:07:21: also wenn Handlung erstmal noch so ein bisschen schwierig wirkt oder zu weit weg oder ihr euch noch nicht an Handlung grantraut dann könntet ihr euch an die Vorstellung wenigstens quasi so ranroppen wisst ihr?

00:07:37: Dann könnte man nämlich erst mal sagen okay Das Ganze läuft auch gerne unter dem Begriff Future Self oder Future-Future Me.

00:07:45: Das sind so Begriffe, die ich dazu schon gehört habe in anderen Kontexten und da könnt ihr anknüpfen das ist erstmal nur okay.

00:07:54: was wäre denn?

00:07:56: Was würde denn dieses possible self, was würde es dann machen?

00:08:00: Was könnte das denn machen?

00:08:03: wie würde sich diese Form von mir vielleicht verhalten?

00:08:09: Wie könnte eine Grenzsetzung aussehen?

00:08:12: Wie würde ich mich da verhalten in dieser und jener

00:08:16: Situation?".

00:08:18: Naja, aber natürlich das wisst ihr auch.

00:08:21: Das Ganze hängt mit der Frage zusammen.

00:08:24: Wer entscheidet denn eigentlich, wer wir sein wollen?

00:08:27: Und dass es gar nicht so einfach zu beantworten.

00:08:30: diese Frage bzw.

00:08:32: diese Antwort ist deutlich komplexer.

00:08:34: Ich würde gerne sagen ja, das seid ihr ganz alleine habt euer Leben in der Hand und ihr entscheidet.

00:08:41: Und das stimmt auch in gewisser Weise, aber... Na ja!

00:08:46: Unsere Wünsche entstehen eben nicht unabhängig von unserer Umwelt.

00:08:51: Wir leben in einer Gesellschaft wir haben Eltern Freunde Partner Kollegen ein gesamtes soziales Umfeld und überall bekommen wir Botschaften darüber wie wir sein sollten.

00:09:02: Manches davon ist super gut gemeint Aber naja gut gemeind uns so ne?

00:09:07: Das kann sein, sei doch erfolgreicher, attraktiver, produktiver.

00:09:10: Selbstbewusster, gelassener.

00:09:13: Sei bitte immer erreichbar und immer glücklich!

00:09:17: Und irgendwie... naja, kann das ganz schön schwierig werden, weil man mal ehrlich ist zwischen dem will ich das wirklich oder habe ich gelernt dass ich das wollen sollte?

00:09:30: Aus meiner Sicht eine der wichtigsten Fragen überhaupt wenn es um selbst geht.

00:09:35: Und genau in der Stelle knüpft dann auch so dieses Selbstoptimierungsideale ich Problem so richtig, richtig an und schlägt dadurch weil da kann es dann echt zur Last werden.

00:09:48: Auf der einen Seite kann ein Idealbild und darauf beruht auch bisschen die Vorstellung von Future me oder Future self.

00:09:59: Man baut sich ja im Bild wo man hin möchte und das kann super motivierend sein.

00:10:04: aber es kann auch Druck erzeugen Wenn man ständig denkt, ich müsste Selbstwüste sein.

00:10:10: Ich müsste entspannter sein!

00:10:11: Ich müsste erfolgreicher sein!

00:10:13: Ja, mehr aus meinem Leben machen... Dann wird Veränderung zu so einem permanenten Projekt.

00:10:22: Man ist nie nur einfach sondern man müsste, müsste, Müsste und dieses ganze Müsse macht mich sowieso ganz wahnsinnig weil wer müsste denn irgendwas?

00:10:33: Und außerdem reicht dann das eigene Leben noch für irgendwas?

00:10:37: Wenn überall ein Müsse wäre, ich würde hier gern einen Unterschied machen und der Unterschied hilft euch vielleicht auch.

00:10:45: Zwischen diesem Ganzen wer möchte Ich sein und wer sollte ich sein Wer möchte ich sein?

00:10:51: Das kommt von innen Dieses Von-Inn-Komm ist nicht isoliert.

00:10:55: damit meine ich Nicht dass dieses Von-INN-Kom nicht auch beeinflusst es vom Außen Aber es kommt von euch.

00:11:03: Und dieses wer sollte ich sein?

00:11:06: Meine Erfahrung nachkommt das immer ausschließlich von außen und natürlich lässt das kein kaltes, lässt mich auch nicht kalt.

00:11:13: aber dass wenigstens zu unterscheiden für sich und sich in Erinnerung zu rufen welche Frage trägt mich denn hier eigentlich gerade?

00:11:21: finde das ist schon mal super hilfreich.

00:11:24: Außerdem verändert sich ja auch unsere Identität nicht nur durch Entscheidungen.

00:11:31: Denn auch wenn wir uns manchmal entscheiden, wir wollen uns verändern, gelingt uns das nicht.

00:11:36: Und dann denken wir – vielleicht ja ihr nicht?

00:11:38: Ich weiß nicht, aber mir könnte der Gedanke total kommen.

00:11:42: Irgendwo stimmt mit mir nicht!

00:11:44: Aber Identität verändert sich nicht alleine dadurch wie stark unsere Willenskraft ist.

00:11:50: Denn natürlich spielt unsere Umgebung eine enorme Rolle und Menschen beeinflussen uns Rollen, die wir einnehmen.

00:12:03: Die wir übernehmen müssen durch Verantwortung und Verantwortung, wie wir übernommen haben Lebensumstände zwänge wenn du beispielsweise immer wieder in einer Umgebung bist, in der eine bestimmte Version von dir erwartet wird dann kann einfach Veränderungen unglaublich schwer werden Und Wir sind nicht immer in der Lage aus dieser umgebung auch zu brechen.

00:12:27: Ich finde es lohnt sich durchaus das einen oder andere Mal durchzuspielen Und wenn man im Freundeskreis hat, der vielleicht die schlechtesten Seite in einem hervorbringt oder verhaltensweisen Triggert, die man eigentlich nicht mehr leben möchte.

00:12:43: Kann man natürlich schon mal hinterfragen ob man sich vielleicht nicht vollständig aus dem Freundes Kreis nimmt aber bestimmte Verhaltenswesen, Verabredungen Treffpunkte oder ähnliches auf lockert verändert?

00:12:59: Insofern als dass man dann sagt So machen wir das nicht mehr.

00:13:04: Manchmal braucht es deshalb nicht nur neue Entscheidungen, sondern auch neue Erfahrungen, neue Beziehungen – manchmal ganz neue Räume, denn das schafft neue Möglichkeiten und dann kann es durchaus passieren, dass andere einen nicht mehr ganz wiedererkennen.

00:13:20: Das ist eine wesentliche oder eine ... ja Wesentliches vielleicht falsches Wort … aber eine typische Seite von Veränderung über die wir selten sprechen.

00:13:30: Auch selten deswegen sprechen, weil es echt unangenehm ist.

00:13:34: Manchmal auch traurig!

00:13:35: Wenn wir uns mich verändern... Verändern sich nicht nur Wir, sondern die Veränderung wirkt auf unsere Beziehungen und die können sich mitverändern.

00:13:46: Menschen haben Erwartungen an uns.

00:13:49: Ganz klar Sie haben eine Vorstellung wer wir sind Was?

00:13:53: Wir übernehmen was wir tun.

00:13:55: Man ist immer die, die hilft oder immer die die nachgibt.

00:13:58: Und wenn wir dann auf einmal beginnend Grenzen zu setzen, das für andere total irritierend sein.

00:14:04: Da geht es nicht darum, dass sie nicht finden, dass wir auch Grenzen haben sollten sondern wir haben die nie gesetzt.

00:14:11: und jetzt machen wir das auf einmal und das wirkt sich aus!

00:14:16: Und dann hören wir Sätze wie du bist irgendwie anders geworden?

00:14:20: Wenn man also zum Beispiel sagen, wenn mal auf einmal sich sehr gesund ernähren möchte... ...und ich mache jetzt hier gerade mal nicht das Fass auf was gesunde Ernährung ist Aber sagen wir mal, das ist das Credo.

00:14:30: Und vorher haben wir mit unseren Freunden immer freitagsabende in irgendeinem Fast-Food-Laden verbracht und das war cool!

00:14:38: Das haben wir immer gemacht seit weiß weiß ich wie vielen Jahren... ...und jetzt passt fast fast food einfach nicht mehr zu dem wer wir sind.

00:14:47: Objektiv betrachtet finden vielleicht unsere Freunde gut wenn wir uns gesund ernähren aber im konkreten Fall gehen mir vielleicht nicht mehr zum fastfood mit ihnen oder sind dabei und essen nicht mehr mit Und das wirkt sich aus.

00:15:00: Deswegen ist aber anders nicht automatisch schlecht.

00:15:02: Ich bin ganz bewusst dieses Beispiel gewählt, weil die wenigsten Leute sagen, man muss aber Fast-Food essen!

00:15:11: Vielleicht heißt diese Veränderung einfach nur dass man gewachsen ist und manche Leute wachsen mit einem mit.

00:15:18: Manchmal findet man neue Räume mit den gleichen sozialen Kontakten.

00:15:24: Meine ehrliche Erfahrung ist aber... Das ist nicht immer so.

00:15:28: Ich glaube ein bisschen davon hat auch was damit zu tun, dass die Leute eine völlig würre Vorstellung von Authentizität haben.

00:15:35: Denn das bedeutet nicht, dass man immer gleich bleiben muss.

00:15:39: Manche Leute sagen das aber so etwas wie authentisch ist man wenn man immer man selbst ist und damit meinen sie aber nicht das wandelbare Wachsene selbst sondern sie meinen das Gleiche Selbst und sondern von ihm mal das Gleich.

00:15:57: Aber wenn wir uns ständig verändern, dann darf man natürlich auch einmal die Frage gefallen lassen.

00:16:03: Was bedeutet denn eigentlich dieses Ich selbst?

00:16:06: Dann braucht man vielleicht eine ganz neue Interpretation oder eine andere Definition von Authentität, wenn es ums Selbst geht.

00:16:16: Für mich ist es jedenfalls nicht.

00:16:17: ich bleibe immer gleich!

00:16:20: Für mich und ihr könnt ja mal überlegen ob für euch das auch funktioniert.

00:16:23: Bedeutet das authentische Selbst Eher diese Aussage, nämlich ich bin ehrlich mit dem was heute für mich stimmt.

00:16:33: Nicht weil ich irgendwie ein Fähnchen im Winde bin.

00:16:38: das Ganze ist von zum Teil sehr tief verwurzelten Werten Erfahrungen Prioritäten langfristigen Entscheidungen geprägt.

00:16:48: aber Ich darf jeden Tag neu schauen.

00:16:52: Das ist manchmal anstrengend!

00:16:54: Ich will gar nicht lügen Und manchmal fordert es die Beziehungen heraus, in denen ich bin.

00:17:00: Das ist aber aus meiner Sicht aktuell die einzige Variante, in der ich wirklich wachsen kann authentisch offen mit meinem Umfeld bin und trotzdem viel von dem auch bleibt was für mich wichtig ist.

00:17:17: Denn man darf doch seine Meinung ändern Seine Prioritäten Beziehung oder auch Träume.

00:17:24: Man darf feststellen, ich möchte so nicht mehr.

00:17:28: Und die Aussage das bin ich inzwischen oder das bin Ich inzwischen geworden ist ehrlich Nicht unbequem.

00:17:37: man Ist ehrlicher nicht nur mit sich sondern auch Mit allen um sich herum.

00:17:41: Das ist eine Chance.

00:17:44: und dass es menschlich Ich finde Dass Die thematik nicht immer Ganz Einfaches und eigene Veränderungen lösen Irritationen in einem selbst und in einem eigenen Umfeld aus.

00:17:58: Selten erlebt, dass größere Veränderungen das nicht getan hätten.

00:18:02: Aber vielleicht könnte man wenn man über sein zukünftiges ich so nachdenkt Vielleicht das ein oder andere mal Die Frage bisschen die so häufig rum geistert nur dieses so wer möchte was möchte Ich dann erreichen?

00:18:15: ein bisschen abändern zu so einem wie möchte ich mich verhalten Wenn zum Beispiel das Leben schwierig wird?

00:18:23: Also spricht auch herausgefordert wird, was ich wichtig finde.

00:18:28: Also was wirklich meine Werte und Prioritäten sind?

00:18:31: Findest du das eine viel interessantere Frage?

00:18:34: Würdest du dann zum Beispiel jemand sein der ehrlich ist oder mutig ist oder jemand, der anderen zuhört oder jemand der sich nicht selbstständig übergeht wenn da neugierig bleibt oder vielleicht auch jemand der Fehler zu geben kann, der sich Zeit nimmt.

00:18:52: für andere, für wichtige Themen dieser Welt.

00:18:57: Dann und das glaube ich ist wirklich das Schöne in all dem dann entsteht Identität.

00:19:03: so ist sie ursprünglich immer wieder entstanden und so entsteht sie immer immer weiter nicht aus irgendeinem perfekten Selbstbild also wirklich der Dauer-Dauer Optimierungsschleife sondern es sind vielen kleinen Entscheidungen.

00:19:18: da muss man ja heute noch nicht die Person sein Oder jedenfalls noch nicht vollständig.

00:19:22: Denn vielleicht gibt es ja schon so eine Version von dir selbst, die du gewonnen hast Wenn nur, weißt ihr nicht, selbstbewusster bist oder gelassener warst Mut bewiesen hast Dich frei gefühlt hast.

00:19:38: Das wisst Ihr vielleicht nicht jeden Tag den ganzen Tag?

00:19:40: Und vielleicht denkst Du auch manchmal, oh das bin ich doch eigentlich nicht Aber diese Aussage ignoriert, dass du das auch sein kannst und vielleicht auch zu einem kleinen Grad sogar schon mal warst oder diese Möglichkeiten in dir siehst.

00:19:55: Und vielleicht musst du das ja auch noch nicht sein bevor du diesen Weg beschreitest und dich dahingehend entwickelst?

00:20:04: Ich glaube wirklich, dass dieses Selbstbild massiv davon geprägt wird welche kleinen Entscheidungen du triffst Und wie sich das auf deine Handlungen auswirkt?

00:20:17: Glaube nicht, dass wir einfach nur mutig sind.

00:20:20: Sondern ich glaube, wir handeln mutig und dadurch werden wir mutig... ...und dann kann man vielleicht auch Stück für Stück erkennen durch diese kleinen Handlung die vielen kleinen Entscheidungen!

00:20:32: Doch ich bin jemand der das kann.

00:20:34: Ich konnte es nicht einfach so und ich habe das jetzt erst in diesen vielen Kleinschritten gemacht.

00:20:39: aber ich kann das und dann wächst Identität.

00:20:44: Wir haben diese zwei Folgen echt mit dieser schweren Frage begonnen, wer bin ich?

00:20:49: Vielleicht gibt es darauf auch keine endgöltige Antwort.

00:20:52: Ich kann damit leben!

00:20:52: Ich hoffe ihr auch!

00:20:54: So wie häufig schon ermutige ich euch mutig neugierig zu bleiben quasi wissbegehrig auf euch selbst.

00:21:03: so ein bisschen.

00:21:05: was geht da noch?

00:21:07: Wer kann nicht sein ohne Selbstoptimierung sondern mit ganz viel Selbstliebe?

00:21:15: Keiner von uns ist einfach hier fertig.

00:21:18: Ich bin jedenfalls nicht fertig, ich glaube keiner von uns is das!

00:21:23: Ich glaub wir alle verändern uns stetig durch dass was uns passiert, durch die Menschen die wir treffen, durch den Entscheidungen die wir treffen und auch durch die Dinge die wir immer wieder tun.

00:21:36: Also... Und ich hab jetzt ja auch nicht die perfekte Anleitung für euch.

00:21:39: zum Schluss so wie in den Sehntritt zur besten Version deiner selbst.

00:21:46: Ich glaube nicht mal, dass es diese Version gibt, diese beste perfekte Version!

00:21:54: Ich würde euch gerne heute wie in der letzten Folge eine Frage mitgeben die ich glaube ist super geeignet ist einfach dieses Thema ein bisschen weiter in euch arbeiten zu lassen.

00:22:06: Stellt euch einfach mal vor ihr müsstet nicht jemand anders werden sondern ihr könntet einfach mehr von dem Mensch sein der ihr sein möchtet.

00:22:19: und dann fragt euch, wie würde dieser Mensch handeln?

00:22:24: Und diese Handlungen?

00:22:25: nicht aufs große Ganze sondern die vielen kleinen Situationen des Lebens.

00:22:30: Wenn ihr euch das traut – und ich glaube ihr traut euch das voll!

00:22:36: Dann ist da Veränderung möglich für euch.

00:22:40: Und zwar Veränderungen, die er etwas selbstbestimmt übernimmt.

00:22:44: Denn Veränder'ung meine Lieben kommt, ob ihr möchtet oder nicht.

00:22:48: Ihr werdet da nicht jemand völlig neues und ich gebe hier keine Anleitung für irgendwas völlig Neues und ich glaube auch nicht dass irgendeiner von euch etwas völlig neues sein muss sollte denn ich denke ihr seid genau wunderbar wie ihr seid sondern es ist ein Impuls um Schritt-für-Schritt mehr zu den Menschen werden zu können der sich für euch richtig anfühlt.

00:23:15: Du und das gilt auch für mich.

00:23:17: Bist nicht nur die Person, die du jetzt geworden bist sondern... ...du bist auch DIE Person und wirst die Person sein!

00:23:27: Für die du dich immer wieder entscheidest.

00:23:30: Es liegt also alles in Deiner Hand.

00:23:39: Das war only one question Vielleicht eine Frage, die bleibt Wenn du sie weiterdenken oder eine eigene mitbringen möchtest findest du uns auf Instagram unter OnlyOneQuestion Oder du schreibst uns direkt.

00:23:53: Die Immeradresse findest Du in den Schonern.

00:23:55: Danke, dass Du dir Zeit genommen hast!

00:23:58: Wir hören uns in der nächsten Folge – bis bald.

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