28 | Kontroll-Illusion
Shownotes
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00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.
00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.
00:00:21: Ehrlich?
00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!
00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.
00:00:31: Warum wir glauben, mehr Kontrolle zu haben als wir tatsächlich haben?
00:00:37: Oder auch warum wir versuchen ständig Dinge zu kontrollieren die wir eigentlich nicht kontrollieren können und außerhalb unserer Kontrolle liegen.
00:00:47: Willkommen zur dritten Folge meiner Serie Die größten Denkfehler unseres Gehirn!
00:00:52: Und wir schauen uns heute mal ganz genau an was unser Gehirnen macht beim Thema Kontrolle.
00:01:01: die größten Probleme sind bzw.
00:01:04: die größte Denkfehler.
00:01:06: Stell dir vor, du wartest auf eine wichtige Nachricht in der ein oder anderen Form kennt das glaube ich jeder von uns zum Beispiel nach einem Bewerbungsgespräch, nach einem Date oder irgendeiner ganz anderen wichtigen Entscheidungen und obwohl du nichts mehr tun kannst also alle Messen gesunken Greifst du ständig zum Handy!
00:01:32: Du prüfst erneut deine E-Mails, du gehst das ganze Gespräch nochmal im Kopf durch in allen Einzelheiten.
00:01:41: Vielleicht denkst du sogar darüber nach was du hättest anders sagen können besser sagen können.
00:01:47: und warum machen wir das?
00:01:49: Warum versuchen wir oft Kontrolle über Dinge zu gewinnen die wir gar nicht mehr kontrollieren können?
00:01:57: Und warum fühlt sich Kontrollverlust für viele Menschen so unangenehm an?
00:02:03: Darum geht es heute.
00:02:27: austricksenes Gehirn.
00:02:29: Kontrolle ist erstmal nicht der Feind, denn Kontrolle gibt uns Sicherheit!
00:02:35: Das liegt daran weil unser Gehirnen Vorhersagbarkeit wirklich liebt und viel tut um besser planen und klarer in die Zukunft schauen das Leben organisieren zu können und einfach da ein bisschen mehr Grypt zu kriegen in einer Welt, die einfach chaotisches.
00:02:58: Wir möchten wissen was passiert als nächstes?
00:03:01: Was kann ich erwarten?
00:03:02: Wo liegen denn die Risiken?
00:03:04: und je vorher ersehbarer die Welt eben uns erscheint desto sicherer fühlen wir uns.
00:03:10: Kontrolle und Sicherheit hängen deswegen unglaublich eng und für viele einfach auch untrennbar miteinander zusammen.
00:03:18: Problem?
00:03:20: Na ja!
00:03:21: Die Welt ist ihm nicht vollständig kontrollierbar Und das fällt natürlich unserem Gehirn sehr schwer.
00:03:27: Unser Gehirnt ist ja nicht dumm, merkt es und macht Dinge um das irgendwie in den Griff zu kriegen.
00:03:36: Hier kommt aus meiner Sicht einer der größten Denkfehler überhaupt unseres Gehirns ins Spiel – nämlich die Illusion der Kontrolle bzw.
00:03:46: eben hier auch der englische Begriff illusion of control.
00:03:51: Übrigens, falls es mal euch auffällt und ihr sagt Mensch was hat sie denn ständig mit diesem Englisch?
00:03:56: Ich hoffe ihr seht mir das nach.
00:03:57: Das liegt nicht an irgendwelchen englischen Begriffen die ich cooler finde oder so.
00:04:01: Das ist überhaupt kein moderner Kram sondern es hat ganz viel damit zu tun dass die Wissenschaftssprache in der Psychologie einfach Englisches.
00:04:11: Die meisten Paper und Studien werden eben auf Englische publiziert Und natürlich gibt es dazu auch vernünftige deutsche Übersetzungen.
00:04:19: unter den allerallermeisten Fällen gebe ich die euch auch mit an die Hand.
00:04:23: Aber, Ich möchte auch das ihr immer die englischen Begriffe kennt falls ihr mal ein Diebdive machen wollt Denn wer wirklich hier recherchieren will der braucht diese begriffe weil Diese Paper dann auch alle auf Englisch sein werden.
00:04:38: Deswegen sage ich euch ab und zu wer genau die jeweiligen Psychologen oder Psychologinnen waren die dazu veröffentlicht haben damit ihr ihnen das auch genau nachschauen könnt.
00:04:47: In wenigen Fällen werdet ihr dazu Übersetzungen finden.
00:04:51: So, das mal ganz kurz am Rande.
00:04:53: Also diese Kontroll-Illusion beschreibt eben als Begriff die Tendenz zu glauben Wir hätten mehr Einfluss auf Ergebnisse als tatsächlich der Fall ist.
00:05:06: Ich habe da ein paar coole Beispiele für euch, so ein paar Alltagsbeispiele Und das gehört zu diesen Dingen.
00:05:12: Das kann man dann jetzt nicht sehen.
00:05:14: wenn man das einmal weiß drücken Menschen ganz oft auf Fahrstuhlknüpfe.
00:05:21: Wir möchten in Etage drei und drücken dreimal auf Etage Drei, als ob das irgendwas ändern würde.
00:05:26: oder sie aktualisieren ständig ihre E-Mails – als ob dass etwas ändern würde!
00:05:34: Oder Sie analysieren vergangene Entscheidungen immer und immer wieder.
00:05:42: Nun kann die Analyse einer vergangenen Entscheidung auch einen Mehrwert haben.
00:05:48: Das sehe ich total, denn wir wollen ja auch aus unseren Fehlern lernen oder?
00:05:54: Wir wollen aus unseren Erfahrungen lernen – oder wir wollen auch aus unserem Erfolgen lernen!
00:06:01: Aber vor allen Dingen analysieren wir munterfröhlich drauf los zum Teil ohne Sinn und Verstand.
00:06:08: dazu gleich aber nochmal mehr.
00:06:10: Und das tun wir Obwohl wir das Ergebnis dadurch nicht verändern können oder nicht mehr verändern.
00:06:19: Denn eine Analyse, die zukunftsgerichtet ist hat einen absoluten Mehrwert.
00:06:23: Eine Analysel, die eigentlich nur dazu dient uns zu quälen was alles irgendwie gelaufen ist und wir können überhaupt nichts mehr machen ist einfach nur richtig fies!
00:06:32: Das spannende ist... Wir tun das nicht weil wir irrationale Idioten sind.
00:06:37: Überhaupt nicht sondern wir tun dass weil sich Kontrolle beruhigend anfühlt.
00:06:44: Und diese Dinge zu tun, mehrfach zu tun gibt uns eben die Illusion der Kontrolle!
00:06:52: Wir kontrollieren das natürlich nicht aber wir kommen vermeintlich jedenfalls der Kontrollen wieder näher und das lässt uns Raum durchatmen zu können vielleicht Moment einfach entspannen zu können Vielleicht nicht mehr ganz so viel Unsicherheit zu spüren Denn Unsicherheiten auszuhalten ist verdammt schwer.
00:07:15: Viele Menschen glauben ja, sie wollen Kontrolle.
00:07:18: Ich glaube das nicht!
00:07:19: Ich glaube in Wirklichkeit möchten Sie was ganz anderes.
00:07:23: ich glaube sie wollen Sicherheit.
00:07:25: Nun ist es manchmal Potato-Potato Wenn man irgendein crazy Typen an der Seite hat ein Partner der einen in allen Bereichen kontrollieren möchte damit's ja sicherer ist?
00:07:39: Ist das überhaupt nicht witzig?
00:07:40: Und dann ist auch vielleicht fast egal, ob das Motiv Sicherheit und Kontrolle sind.
00:07:45: Das meine ich hier explizit nicht!
00:07:47: Ich meine... ...das sehr tiefsitzende Bedürfnis, dass sich manchmal durch so kleine Sachen zeigt wie mehrfach die E-Mails zu aktualisieren weil man auf eine Rückmeldung nach einem Bewerbungsgespräch wartet.
00:08:02: Ich meine den Moment in dem man wirklich keine Kontrolle mehr hat kleine Dinge tut, um vermeintlich wieder Kontrolle zurückzugewinnen.
00:08:12: Um einfach sich nicht mehr ganz so unsicher fühlen zu müssen die ganze Zeit.
00:08:16: Denn das Leben ist eben nicht planbar in jeder Hinsicht!
00:08:20: Ach, manchmal glaube ich, dass Lebens überhaupt nicht planen war – in Beziehungen mit anderen und der Gesundheit wie unsere Zukunft aussehen wird oder Entscheidungen anderer Menschen.
00:08:31: Es liegt einfach alles nicht in unserer Hand.
00:08:34: Ich mag den Gedanken zu glauben, dass gute Dinge guten Menschen widerfahren, dass es einen großen Kreislauf gibt.
00:08:42: Aber habe ich wirklich Sicherheit, dass das so ist?
00:08:46: Ich mag den Gedanken da, wenn ich etwas in die Welt gebe und auch gut zu anderen Menschen bin, dass sie das wahrnehmen können, annehmen können und sehen was ich tue.
00:08:59: aber wirklich wissen tue ich das nicht!
00:09:04: auf meine Ernährung achte, ausreichend Sport mache.
00:09:07: Mich um meinen Körper kümmere, dass ich ein hoffentlich langes und gesundes Leben haben werde.
00:09:13: Aber ... Ich weiß das am Ende nicht!
00:09:17: Und... Umso mehr wir versuchen alles zu kontrollieren oder jedenfalls kontrollieren zu wollen, desto häufiger stoßen wie eben auch an Grenzen merken, Misty geht's nicht weiter, weil das kann ich eben nicht kontrollieren.
00:09:35: Es gibt zu viele Bälle, die gleichzeitig in der Luft sind... ...die sich meiner Einflussmöglichkeit oder meinen Einflussenmöglichkeiten entziehen.
00:09:46: Und das sicht nicht daran, weil ich mich nicht genügend anstrenger oder nicht ausreichend bereit bin reinzugeben sondern weil es anderen liegt an Umständen, die einfach schlichtweg nicht in meine Kontrolle liegen.
00:10:00: und so hart das ist Diese Unsicherheit bleibt und sie kann ziemlich hart sein.
00:10:10: Und ich hatte ja schon gesagt, wir analysieren gerne viel und setzen das auch gerne ein quasi so als Mittel gegen unsere Unsicherheiten um eben Kontrolle zurückzuerlangen.
00:10:22: und die Psychologen beschreiben das gerne als das Paradox des Overthinkings.
00:10:28: Ich persönlich finde das super interessant weil ich gerne über Situationen nachdenke, ich analysiere sie gerne.
00:10:34: Ich habe daran durchaus Spaß!
00:10:36: Aber das ist ... na ja vielleicht auch ein bisschen Berufskrankheit?
00:10:40: Aber viele Menschen denken wenn ich nur lange genug über etwas nachdenken finde ich schon die richtige Lösung und dann fühle ich mich nicht mehr unsicher und gelange wieder in eine Position in der ich wieder mehr Kontrolle habe.
00:10:56: Oft passiert aber was völlig anderes.
00:10:58: Das Denken selbst wird zu so einer Art Strategie, um dann eben auch Kontrolle herzustellen.
00:11:04: Also wir analysieren alle Gespräche, Entscheidungen, Möglichkeiten immer wieder und wieder und wider nicht weil wir irgendwelche neuen Informationen damit gewinnen oder wirklich neue Strategien für uns entwickeln können.
00:11:17: also nicht das was ich vorhin gesagt habe.
00:11:19: also nicht dass sich wirklich daraus lerne Woraus auch immer, also das ist ja nicht nur Lernen aus deinen Fehlern.
00:11:25: Ich habe das extra vorhin so zu euch gesagt sondern man lernt aus allen wenn man möchte eine ganze Menge.
00:11:31: insbesondere auch aus Erfolgen kann man sehr viel lernen.
00:11:35: wie viel lag da wirklich in meiner Hand?
00:11:36: Wie viele Bälle waren deine Luft von und worauf hatten andere Leute Einfluss oder was war situativ abhängig usw.
00:11:43: Und sofort um wirklich vielleicht zu sehen was lohnt sich auf wieder Zu Wiederholen zum Beispiel dass meine ich jetzt nicht sondern Wir denken und denken immer zu das Gleiche.
00:11:55: Keine neue Informationen, kein Mehrwert, kein gar nichts sondern nur weil wir eine vergangene Situation ständig wieder in unserem Kopf aufarbeiten kommt so ein Moment indem wir die Situation quasi gefühlt von jedem Winkel betrachtet haben und dadurch glauben wir wieder mehr Kontrolle zu haben.
00:12:16: Meine Erfahrung ist wenn ich Leute dabei beobachte oder Beobachte es vielleicht das falsche Wort.
00:12:23: Ihnen dabei zuhörig ist, dass das Gegenteil oder das gegenteilige Ergebnis eintritt – nämlich nicht mehr Kontrolle sondern sogar mehr Unsicherheit!
00:12:34: Denn wenn ich eine Situation richtig auseinandernehmen will und mir richtig Mühe gebe finde ich bestimmt noch zehn andere Dinge die ich alle blöd gemacht habe, die ich hätte besser machen können oder die jetzt noch alle schief gehen könnten.
00:12:45: also da bin ich intellektuell absolut in der Lage noch ein paar mehr Dinge zu finden ohne Probleme Die Chancen also, dass ich mich danach sogar schlechter fühle.
00:12:54: Schlechter jetzt kurz als Beschreibung im Sinne von Unsicherer oder noch viel größeren Kontrollverlust – die stehen gar nicht mal schlecht!
00:13:02: Was wir aber tatsächlich kontrollieren können?
00:13:05: Mal ein paar Gedanken von mir dazu.
00:13:09: Aus meiner Sicht gibt es einen sehr hilfreichen philosophischen Gedanken hier.
00:13:14: Nun schmück' ich mich ungern mit fremden Wädern und bin ja nun mal Psychologin Aber es lohnt sich ja ab und zu mal über die Teller ranzugucken.
00:13:24: Und in der sturschen Philosophie gibt es einen Ansatz, und die Philosophen unter euch oder die, die das studiert haben oder da totale super nördig sein können und tausend Millionen Bücher gelesen habt ihr sehts mir bitte nach wenn ich's nicht perfekt beschreibe glaube aber dass das super helfen kann geradezu als Tool in genau dieser Konstellation und diesem Denkfehler unseres Gehirns.
00:13:48: Denn hier ist eine zentrale Frage im Mittelpunkt, nämlich was liegt in meiner Kontrolle und was nicht.
00:13:58: Sehr simpel oder?
00:13:59: Ich liebe Simpel und einfach.
00:14:01: also hier paar Beispiele, was man wirklich kontrollieren kann wenn man sich diese Frage stellt, nämlich unsere eigenen Entscheidungen.
00:14:10: können wir kontrollieren wie wir uns verhalten unserer Haltung und selbst gegenüber anderen oder aber auch gesellschaftlich unsere Reaktionen.
00:14:22: Nun bin ich eine Frau und ich würde tatsächlich behaupten, dass ein Teil monatlich wiederkehrend an Reaktion nicht ganz hundertprozentig immer alles so ist wie ich das gerne hätte und ich immer alles im Griff habe.
00:14:38: aber mal unterstellt!
00:14:39: Ich bin nicht so krass!
00:14:40: Hormoni?
00:14:42: Würde.
00:14:42: ich behaupte meine Reaktions Unterliegen meiner Kontrolle Nicht kontrollierbar.
00:14:49: Aber sind Die Meinungen anderer Menschen, die Vergangenheit, Zufälle.
00:14:58: Ja und auch zukünftige Ergebnisse.
00:15:03: Wer jetzt sagt Mensch ja aber das ist echt mir zu einfach?
00:15:06: Einfach ist aber manchmal genau das was wir brauchen in einer hoch komplexen Welt in der wir glauben all das wäre so kompliziert!
00:15:14: Ist aber gar nicht so kompliziert.
00:15:17: Ist aber deswegen übrigens nicht einfach.
00:15:21: einfach denn Nur weil der Fakt leicht ist, ist es nicht unbedingt leicht umsetzbar.
00:15:29: In dem Kontext möchte ich euch an die Folge erinnern, die ich für euch gemacht habe zum Thema Loslassen.
00:15:35: Für mich steht das in einem ganz engen Zusammenhang denn... Das was wir hier an vermeintlicher Sicherheit durch vermeintliche Kontrolle festhalten, ist ganz häufig die Angst vor dem Loslassen.
00:15:53: Denn viele verbinden ja mit Loslassen aufgeben und ich will jetzt gar nicht noch mal so ins Detail gehen, weil dazu haben wir eine ganze Folge.
00:16:01: Aber psychologisch betrachtet es das ja wirklich das Gegenteil davon sondern loslassen bedeutet zu akzeptieren dass manche Dinge außerhalb unseres Einflussbereichs liegen oder mit anderen Worten außerhalb unserer Kontrolle.
00:16:15: Und wir bekämpfen das nicht mehr Sondern wir nehmen das an und dadurch Erlangen wir stärk auch an all den anderen Dingen, die wir tun.
00:16:25: Also loslassen nicht als irgendeine Form der Resignation sondern aus der Klarheit heraus mit diesem Gedanken aus der sturschen Philosophie nämlich was kann ich wirklich kontrollieren?
00:16:38: und dadurch entsteht Das entspricht übrigens auch meiner ganz persönlichen Erfahrung echte innere Ruhe.
00:16:46: Ich kenne viele Leute, die das als Ziel haben für sich Und eine der Dinge, die mir wirklich geholfen haben mehr innere Ruhe zu erleben ist die Kombination Kontrolle loslassen zu können und Sicherheiten auszuhalten.
00:17:03: Und dann bestimmte Themen, die nicht in meiner Kontrolle sind, loszulassen.
00:17:09: Deswegen sind mir diese Themen unter Fragestellung nicht egal geworden aber ich habe gelernt zu akzeptieren dass sich sie nicht festhalten kann.
00:17:18: Und ganz zum Schluss heute noch ein paar Tipps für euch, wie ihr quasi diesen Denkfehler erkennen könnt und dann seid ihr vielleicht auch noch ein bisschen besser gewappnet für die Zukunft.
00:17:29: Stellt als allererstes die Kontrollfrage Kann ich das tatsächlich beeinflussen oder versuche ich nur mich sicher zu fühlen?
00:17:39: Manchmal ist beides wahr klar manchmal aber nur eins von beiden und das kann euch helfen den vielleicht ganz wichtigen und auch vielleicht sogar notwendigen Schritt des Loslassens gehen zu können.
00:17:53: Wenn ihr könnt, übt euch darin Unsicherheiten nicht immer sofort beseitigen zu wollen.
00:18:01: Ich kann das sehr gut verstehen.
00:18:03: ich finde schwebe Zustände so anstrengend wie fast nichts anderes Und unsicherheiten auszuhalten ist ein absoluter Kraftakt.
00:18:15: aber Denken ist nun mal nicht immer Handeln und wir können nicht immer handeln.
00:18:21: Wenn wir dann also diese Unsicherheiten nur zerdenken mit einer vermeintlichen Kontrolle, der Illusion von Kontrolle um uns ein bisschen sicher zu fühlen sind wir es in Wahrheit nicht.
00:18:33: das hilft uns auch nicht für alles was dann kommt.
00:18:37: denn diese Unsicherung haben ja auch eine Funktion.
00:18:41: wenn wie also gerade ein super wichtiges Gespräch hatten, zum Beispiel im Bewerbungsgespräch oder wir haben einen Konflikt-Gespräch geführt mit unserem Partner oder einem Familiemitglied und wir müssen jetzt aushalten was dann jetzt kommt wie das jetzt weitergeht.
00:18:59: Dann werden wir das nicht erdenken können sogar wenn wir viele der Faktoren kennen.
00:19:06: aber es liegt eben nicht nur an uns diese Unsicherheit zu nutzen um eher loszulassen, dass nicht alles in unserer Kontrolle ist.
00:19:14: Um dann auch darauf vorbereitet zu sein!
00:19:18: Denn unser Denken wird das Ergebnis nicht festlegen – so hat es jetzt vielleicht klingt.
00:19:23: aber die Unsicherheit wabnet uns quasi für das was kommt und wenn ihr das immer nur wegdrückt mit der Illusion von Kontrolle und Sicherheit wird euch das Ergebnis umso härter treffen Wenn ihr könnt.
00:19:37: versucht mal ein bisschen reinzufühlen in die Situation Wann grübeln eben nicht handeln, beziehungsweise das zu lernen und zu unterscheiden?
00:19:46: Denn... Das ist jetzt so ein Mini-Bonus-Tipp.
00:19:49: Denn grübellen ist sowieso so ein Thema.
00:19:51: Also Gedankenkreise helfen ihm häufig nicht Und da kann ich euch einfach nur sagen Versucht hier noch ein bisschen mehr Bei euch reinzufühlen wann ihr in solchen Kreisen seid.
00:20:01: Das heißt immer nicht dass man das gleich alles ganz sein lassen kann Aber mit der Hilfe der Kontrollfrage könnt ihr da vielleicht ein bisschen Mehr Ordnung für euch sogar herstellen.
00:20:10: Was hilft euch jetzt, was hilft euch nicht?
00:20:13: Was kann euch wirklich helfen um ein Stück Weckkontrolle zurückzukommen.
00:20:17: Und das in dieser Kombi kann eben doch sehr sehr helfen.
00:20:20: und als letzten Tipp holt euch euren Fokus zurück bewegt euch doch endlich mal weg von all den Dingen die außerhalb Eurer Kontrolle liegen und konzentriert euch darauf was ihr tatsächlich beeinflussen könnt!
00:20:36: Ihr werdet relativ schnell feststellen dass Das, was wirklich in eurem Einflussbereich ist auch das sein wird.
00:20:43: Was euch dann hilft!
00:20:46: Auch bei den Dingen die nicht in eurer Kontrolle sind.
00:20:50: Das wird euch trotzdem helfen eure Sicherheit zurückzugewinnen zumindest die Sicherheit in euch selbst und in der Kombination zu innerer Sicherheit und dann innere Ruhe.
00:21:02: Wird euch einfach nichts besonders schnell aus der Bahn werfen.
00:21:06: Aus meiner Sicht besteht innere Stärke ihm nicht darin, eben dann alles zu kontrollieren.
00:21:10: Das habt ihr euch jetzt aber bestimmt schon gedacht, sondern darin zu erkennen dass sie ihm nicht alles kontrollieren können und was ihr dadurch trotzdem schöpfen könnt!
00:21:19: Denn wir verbringen oft unglaublich viel Energie damit die Unsicherheit des Lebens zu bekämpfen dagegen anzukämpfen.
00:21:29: dabei entsteht Frieden häufig einem ganz anderen Punkt, nämlich dort wo wir aufhören an all dem festzuhalten.
00:21:39: Anfangen uns auf das zu konzentrieren was wirklich in unsere Hand klickt und dann bewusst loszulassen.
00:21:47: Kontrolle gibt uns das Gefühl der Sicherheit!
00:21:53: Und dass ist einer der größten Denkfehler unseres Gehörns überhaupt denn nur Akzeptanz auf die echte Sicherheit zurück.
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