24 | Mut
Shownotes
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00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.
00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.
00:00:21: Ehrlich?
00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!
00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.
00:00:31: Warum wir handeln, obwohl wir Angst haben?
00:00:36: Eine Folge zum Thema Mut.
00:00:41: Was ist Mut eigentlich und warum brauchen wir Mut, obwohl wie Angst haben?
00:00:49: ich weiß nicht wie es euch geht aber die allermeisten Menschen die an mutige Menschen denken stellen sich jemanden vor der keine Angst hat Jemanden, der entschlossen ist.
00:01:04: Sicher!
00:01:05: Selbstbewusst.
00:01:07: Doch die Wahrheit erst.
00:01:09: Mutige Menschen haben oft genauso Angst wie alle anderen.
00:01:17: Der Unterschied ist nicht die Angst.
00:01:21: Der Unterschied isst Dass sie die Entscheidung treffen Obwohl Sie Angst haben weiterzugehen.
00:01:29: Ich glaube das es eine der größten Fehlannahmen zum Thema Mut Das wir nämlich glauben, dass wir quasi erst mutig sein müssen bevor wir überhaupt handeln können.
00:01:42: Dabei entsteht Mut häufig erst durch das Handeln selbst.
00:01:46: Inspiriert euch.
00:01:47: ein wunderschönes Gespräch, das ich letzte Woche hatte mit einer engen Freundin als sie zusammen wandern waren und wir über verschiedene Emotionen sprachen und sie das Thema Mut angesprochen hat Weil sie jemanden anders Inspirierenden dazu gehört hat, habe ich mir überlegt.
00:02:10: Weil das auch so schön zu unserer letzten Folge zur Komfortzone passt!
00:02:15: Was ist Mut eigentlich?
00:02:18: Was können wir mit Mut machen?
00:02:20: Was verstehen Psychologen unter Mut und warum Angst trotz allem immer ein natürlicher Teil davon ist was wir tun egal wie mutig wir sind Und egal, ob wir vielleicht manchmal glauben es wäre anders.
00:02:39: Wir fangen mal wieder beim Urschleimern Was ist eigentlich Mut überhaupt?
00:02:45: Mut wird oft mit Angstlosigkeit verwechselt Beziehungsweise der Abwesenheit von Angst.
00:02:54: Psychologisch betrachtet ist Mut aber etwas ganz anderes.
00:02:59: Zwei amerikanische Psychologen Christopher Patterson und Martin Seligmann haben Mut neben Konstrukten wie Weisheit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Transcendenz als die sogenannten Grundtugenden beschrieben.
00:03:16: Die nach ihrer Forschung in allen religiösen und philosophischen Traditionen allgegenwärtig sind also nicht unbedingt ein Persönlichkeitsmerkmal und vielleicht auch gerade deswegen einen bisher noch gar nichts so Intensiv bevorster Bereich.
00:03:37: Tatsächlich beschäftigt sich die Psychologie mit Mut und was das eigentlich ist, erst seit wenigen Jahren intensiv.
00:03:47: Ich erzähle euch mal was zum Thema Mut mittlerweile gesichert bekannt ist.
00:03:55: Mut bedeutet nach allgemeiner Definition etwas zu tun obwohl ein Risiko besteht Obwohl Unsicherheit da ist und auch, ob wohl Angst da ist.
00:04:11: Man könnte sogar sagen wenn keine Angst da wäre bräuchten wir gar kein Mut.
00:04:16: Einige Psychologen beschreiben aber auch dass Mut des Überwinden von Widerständen ist.
00:04:25: Dabei muss nicht immer ganz klar sein was dieser Widerstand ist also es müsste nicht eine klar definierte Angst sein sondern das könnten bis hin zu traumatischen Erlebnissen sein, denn dieser Widerstand hält uns ab etwas zu tun.
00:04:40: Vielleicht sogar obwohl wir es eigentlich tun wollen.
00:04:44: und mittlerweile ist auch relativ klar das Mut und wofür man Mut braucht ein absolut höchst persönliches Kontrastruktus.
00:04:55: Damit ist gemeint was für den einen Mut erfordert, erforderte für den nächsten vielleicht überhaupt keine Mut Und deswegen bewerten wir auch Situationen unterschiedlich.
00:05:05: Also, wir könnten zwei Personen könnte eine Situation beobachten und der ein ja empfindet das als mutig und der andere nicht je nachdem ob man ganz persönlich empfindete dass man hier Widerstände überwind müsste.
00:05:21: Dabei könnten das auch aller Arten von Situation sein und es müssen nicht die großen Heldentaten sein.
00:05:29: Dennoch kann man auf jeden Fall sagen Auch wenn jetzt nicht Mut im Rahmen der Persönlichkeits-Trades erfasst werden, kann trotzdem sagen dass Mut und wann und wie jemand mutig sein kann durchaus auch durch persönliche Voraussetzungen beeinflusst wird beziehungsweise diese entscheiden ob und wie mutig man ist.
00:05:56: Interessant dabei aus meiner Sicht ist den Fakt zu kennen das zum Beispiel Impulsive Menschen, deutlich und Impulsivität ist eine von den Merkmalen die psychologisch sehr gut gemessen werden können.
00:06:12: Deutlich risikobereiter sind.
00:06:15: Sie haben sogar möglicherweise weniger Angst Und schätzen ein Risiko optimistischer ein und sind deswegen sehr häufig mutiger.
00:06:25: Wir wissen auch mittlerweile das Mut domainenspezifisches.
00:06:30: Das bedeutet dass man in unterschiedlich Tonnenen unterschiedlich mutig sein kann.
00:06:36: Nur weil ich zum Beispiel Risikobereiter im finanziellen Bereich bin und da auch dann mutiger, heißt das noch lange nicht, dass sich nicht an anderen Bereichen ganz wenig Mut haben kann.
00:06:48: Zum Beispiel würde ich trotzdem nicht Bungie jumpen oder ich gehe weniger Risiken in zum Beispiel persönlichen Beziehungen ein oder in Konflikten.
00:06:59: Es gibt durchaus die Theorie, dass Mut durch Emotionen quasi getriggert wird.
00:07:07: Das wird in vielen Bereichen vertreten – ich habe persönlich wenig Forschung dazu gefunden, die das unterstreicht.
00:07:18: Jedoch können natürlich emotionale Lagen uns insgesamt bewegen motivierter zu sein!
00:07:27: Und dadurch entsteht durchaus zwischen bestimmten emotionalen Konstellation, die wir erleben.
00:07:31: Vielleicht auch stärkeren emotionalen Konstellations, die Wir erleben – auch eine gewisse Korrelation also ein gewisser Zusammenhang.
00:07:38: Indem man nämlich zum Beispiel sagen kann dass wenn ich jetzt eine starke Emotion empfinde das sich vielleicht einfach motiviert bin A B oder C zu tun und gegebenenfalls einen Widerstand eher bereit bin auch zu überwinden oder mich einfach schlichtweg zu trauen, Ängste vielleicht nach hinten schiebe weil meine emotionale Lage nicht sogar auch impulsiver macht.
00:08:03: Das heißt hier gibt es durchaus eine gewisse Beziehung die aber nicht im direkten Zusammenhang steht mit Mut sich aber durchaus auswirken kann.
00:08:13: also falls ihr das irgendwo mal lest oder hört... ...das ist nämlich falsch.
00:08:18: Wenn man das aber so verkürzt darstellt, kann ich euch nur zu einer gewissen Vorsicht Ja Mahnen?
00:08:26: Versteht mich nicht falsch.
00:08:28: Es ist nur hilfreich zu verstehen, wie die Wirkmechanismen am Ende sind.
00:08:33: Wenn man also glaubt das nur weil jemand sehr wütend ist dass diese Person dann automatisch gleich sehr mutig sein wird so funktioniert Mut nicht sondern sagen wir mal wenn finden eine Wut sind wir möglicherweise sehr angetrieben.
00:08:46: Sagen wir mal ich habe von einem schönen Beispiel gelesen das möchte mit euch teilen was das sehr schön erklärt.
00:08:52: stellt euch vor Man ist bei der Arbeit und da eher der zurückhaltendere Typ.
00:08:58: Man vermeidet größere Konflikte, aus welchen Gründen noch immer?
00:09:02: Lassen wir einfach mal so stehen!
00:09:04: Und insbesondere würde man jetzt nicht gegenüber dem Chef irgendwie Widerworte geben oder am Ende des Tages irgendwie ganz gezielt dem Chef widersprechen weil man vielleicht auch nicht genau weiß welches Risiko man dann eingeht.
00:09:23: Vielleicht weiß man nur, dass man eins eingeht und ist das vielleicht nicht bereit.
00:09:27: Ist es einem vielleicht ja auch nicht wert?
00:09:28: Durchausdenkbar!
00:09:30: Jetzt ist aber folgende Situation aufgrund von verschiedenen Faktoren bei der Arbeit wurde man immer wieder ein Stück weit herausgefordert, genervt geärgert.
00:09:44: Es hat einem einfach nicht gepasst.
00:09:46: und diese eigene innere Schwelle dieser Punkt an dem es dann kippt Man, das nicht einfach akzeptieren will möchte mehr und man auch deutlich emotionaler wird.
00:09:58: Man sieht wütender!
00:09:59: Diese Situation kann natürlich dazu führen in dieser Motivationslage dass man gegebenenfalls etwas impulsiver aufgrund der Emotionallage gar keine Frage auf einmal dann doch im Gegensatz zu sonst etwas sagt etwas macht und man quasi mutig ist.
00:10:20: Das ist aber ein bisschen umstritten weil dann empfindet man ja auch möglicherweise einfach weniger Angst, weil man ja sehr wütend ist.
00:10:29: Und im Übrigen ist der innere Widerstand abgesenkt durch vielleicht eine vorherige Dauerbelastung und man selber würde sich gar nicht mutig finden sondern vielleicht war man auch einfach nur impulsiv.
00:10:38: deswegen ist hier ein bisschen genauer zu schauen wie die zusammenhängen sind.
00:10:43: Konsens besteht eigentlich nur das Mut ist wenn man diese Widerstände überwindet obwohl man auch Angst hat.
00:10:54: Das ist natürlich eigentlich ganz interessant, weil damit könnte man sagen das Mut überhaupt erst deswegen existiert, weil eben auch Angst existiert.
00:11:04: Ich persönlich finde dass Mut dadurch zu einer ja unglaublich menschlichen Fähigkeit wird.
00:11:13: Jetzt möchte ich aber nicht so tun als ob Angst etwas Schlechtes wäre.
00:11:17: Wir gucken uns ganz kurz Angst unter diesem Aspekt Mut an.
00:11:22: Angst ist eigentlich etwas Total Gutes.
00:11:25: Viele Menschen betrachten Angst als ein Feind und natürlich kann ja auch Angst leben, so weit dass Menschen Störungsbilder, Angststörungs-Bilder zeigen.
00:11:38: Und natürlich rede ich nicht über diese Angst!
00:11:41: Wer da in einen pathologischen Zustand kommt, der braucht natürlich Unterstützung und das ist nicht die Angst, die ich meine, die unser Freund sein könnte.
00:11:50: Ich möchte nur darauf, ausgewogene, nicht pathologische Angst wichtige Funktionen hat.
00:11:57: Denn Angst schützt uns – sie macht uns aufmerksam!
00:12:01: Sie hilft uns Risiken zu erkennen.
00:12:04: und Probleme entstehen im Regelfall nicht durch Angst.
00:12:08: Klamme auf….
00:12:09: Ich bin an diesem Punkt ein bisschen vorsichtiger als sonst weil natürlich Angst als sich ein Problem sein kann und eben auch ein pathologischer Zustand.
00:12:22: Um meine Argumentation und mein Beispiel hier aber ein Stück weit zu folgen, unterstellt jetzt bitte einmal die nicht pathologische Angst.
00:12:28: Sondern die ganz in Anforderungen strichen, bitte normale Angst!
00:12:32: Die, die man auch im gesunden Zuständen eben jeden Menschen trifft.
00:12:38: Probleme entstehen denn nämlich eigentlich nur wenn auch bei nicht-pathologischen Situationen Angst ja quasi alleine die Entscheidung trifft.
00:12:51: sprich Wir uns nur davon leiten lassen, weil das geht oft einher damit dass unser Entscheidungskreis den wir um uns bilden immer immer kleiner wird und das macht häufig auch unser Leben immer kleiner.
00:13:07: Alle anderen Funktionen von Angst und tatsächlich würde ich euch da sogar aufrufen gerne auch auf eure Intuition zu hören denn Angst hilft uns und ist schon spannend.
00:13:19: Menschen sind so mit Abstand gehören zu den wenigen Tieren, die trotz Angst in eine Situation gehen.
00:13:25: Andere Tiere rennen weg!
00:13:27: Wir wandern munterfröhlich darauf los und das natürlich schon speziell.
00:13:32: Und in Gesprächen mit anderen kitzle ich immer wieder auch gerne heraus wann man möglicherweise eigentlich schon selber gemerkt hat dass irgendwie vielleicht irgendwas nicht ganz stimmt.
00:13:43: Nicht als Vorwurf sondern um die eigene Intuition zu schärfen ein gewisses Vertrauen in sich selbst, in seine eigene Intuition wieder zu entwickeln oder zu finden um diese inneren Stimmen zu hören die sehr hilfreich sind.
00:14:00: Das heißt ich bin durchaus ein Freund!
00:14:02: Ich sehe natürlich aber auch dass viele Menschen von Ängsten bestimmt werden und damit meine ich... Jetzt kommt euch hier wahrscheinlich jetzt schon zum Ohren raus Aber ganz explizit nicht im pathologischen Bereich sondern ganz psychisch, gesunde, stabile Menschen die trotzdem von Ängsten und Nieren Entscheidungen bestimmt werden.
00:14:20: Und dadurch ein sehr, sehr klein werdendes Leben haben und das gar nicht so hinterfragen weil Risiken sind ja schwierig Unsicherheiten sind schwer auszuhalten und man weiß ja nie so genau.
00:14:34: Dazu kommt noch dass das Wirkverhältnis zwischen Mut und Angst und wann überwinde ich mich häufig Insofern, falls falsch eingeschätzt wird.
00:14:46: Weil Menschen häufig auf den sogenannten richtigen Moment warten in allmöglichen Dingen im Leben.
00:14:53: Aber viele Menschen denken wirklich Wenn ich erstmal mehr Selbstvertrauen habe dann mache ich das und das.
00:14:59: Wenn ich erst mal sicherer bin dann mach'e ich dass und da Wenn ich keine Angst mehr habe Dann mache ich diesdass jenes Und ich will nicht jedem absprechen Dass das auch mal ganz sinnvoll sein kann weiß von mir, dass ich mich wirklich dann auch Dinge traue.
00:15:19: Wenn ich Schritte gemacht habe und diese Unterscheidung ist natürlich auch nicht immer ganz einfach!
00:15:24: Aber sagen wir mal... Ich hatte irgendwann auch mal das Beispiel gehabt ihr möchtet einen eigenen Podcast haben und ihr überanalysiert das und über vorbereitet es über Jahre und am Ende kommt nie was zustande.
00:15:37: Das ist das, was ich meine, was euer Leben klein macht.
00:15:40: wenn die aber erstmal sagt okay Ich guck mir wenigstens mal an, weil ich gar keine Ahnung habe.
00:15:45: Wie kann ich überhaupt ein Podcast aufnehmen?
00:15:47: Worüber will ich überhaupt reden?
00:15:50: Wenn nicht das aufgenommen haben wie veröffentlicht man sowas überhaupt?
00:15:53: Wie geht denn das?
00:15:54: Das verstehe ich total!
00:15:56: Ich hab meine Situation gehabt bei einer Kollegin von mir, relativ jung Berufseinsteigerin in der ich ganz viel Potenzial gesehen habe die ich gern für ein Projekt gewinnen wollte... ...das war aber nicht Pflicht für sie sondern es war eine Möglichkeit bei der ich gesagt habe, hey, würde dich dafür gerne gewinnen.
00:16:15: Ich glaube du wirst das können und da war sie erst zu meinem gemerkt immer ganz frisch im Job.
00:16:21: die Angst, die Unsicherheit innere Barrieren.
00:16:24: alles es war stand ihr über.
00:16:26: ich konnte sofort erkennen.
00:16:28: dann hab ich hier aber gesagt wart mal vielleicht wichtig für dich zu wissen dieses Projekt würde in knapp zehn Monaten für dich starten.
00:16:36: dann würde ich dich dazu holen.
00:16:38: Ihr ganzes Gesicht entspannte sich.
00:16:41: Hätte ich jetzt gesagt, es geht nächste Woche los?
00:16:43: Hätte sie wahrscheinlich nein gesagt.
00:16:45: Die Tatsache, dass ich ihr gesagt habe das beginnt in zehn Monaten hat alleine schon geholfen, wird ja gesagt.
00:16:52: Sie hat deutlich gemacht, dass sie eigentlich Lust hat, dass die jetzt zum jetzigen Zeitpunkt nicht glaubt, dass er bereit wäre!
00:16:58: Sie hat aber trotzdem Mut bewiesen denn die Unsicherheiten waren hier weiter da und sie kann ja auch nicht sicher wissen, Diese Sachen und dass man möglicherweise auch Zeit braucht für manche Dinge, das meine ich nicht.
00:17:11: Sondern ich meine dieses überanalysierende, überdurchdenkende... Ich sag mal da's über- durchdenken?
00:17:19: Nee!
00:17:19: Ich komme aus dem englischen Begriff Overthinking.
00:17:23: Ich weiß gar nicht wie sie sagt mir denn was Gute.
00:17:24: auf Deutsch fällt mir bestimmt noch ein schönes Wort ein um das noch besser zu beschreiben aber ich bin sicher ihr wisst was ich meine.
00:17:32: Und wenn es aber dieses Overthinking ist dann Und die Hemmung, das auch vielleicht überanalysieren, dann kommt man nicht ins Handeln.
00:17:41: Vielleicht glaubt man aber auch an irgendeine besondere Gelegenheit, die sich ergeben muss oder ein Zeichen oder irgendwie sowas.
00:17:50: Aber auch das geschieht im Regelfall nicht einfach so, sondern weil man Schritte schon gemacht hat!
00:17:58: Das ist halt die Crux bei Selbstvertrauen, bei Ängsten und bei Unsicherheiten.
00:18:04: erst wenn wir handeln Erlangen wir durch Handlung Vertrauen in die Sache, in die Möglichkeiten und in uns selbst.
00:18:14: Begehen den ersten Schritt – und dadurch wächst auch der Mut!
00:18:18: Mut ist daher ganz häufig nicht der Ausgangspunkt oder jedenfalls nicht der Mut, den man dann vielleicht final gesehen hat oder insgesamt hatte sondern jede einzelne Schritt braucht Mut?
00:18:32: Vielleicht brauche ich am Anfang nur ein bisschen Mut Aber mit ein bisschen Mut am Anfang ist mein Gesamtmut einfach auch schon gewachsen.
00:18:40: Mut ist sehr häufig, ein Ergebnis.
00:18:45: Ich finde persönlich das Mut manchmal auch deswegen falsch verstanden wird weil man es irgendwie mit irgendwelchen riesen Heldentaten verbindet.
00:18:56: dabei ist mein Favorit der Alltags-Mut.
00:19:00: nun kann ich das mit dem Heldentum beim Mut durchaus verstehen.
00:19:04: Das hat so ein bisschen was, ich sag mal historisches quasi.
00:19:09: Denn auch wenn heute bei Mut keine besonderen Korrelationen also irgendeiner geschlechtsspezifischen Art... Also Männer sind nicht mutiger als Frauen oder Frauen weniger mutig als Männer.
00:19:22: Gar nichts zeigt sich in der Forschung aber lange Zeit galt Mut eher als eine Fähigkeit die vor allen Dingen Männern zugeschrieben worden, also eine männliche Tugend.
00:19:33: Umea hat das schon beschrieben in seiner Elias.
00:19:37: In diesem altgriechischen Wort um diese Tapferkeit, also diesen Mut zu beschreiben mit an dreher, was eben tapferkeit bedeutet.
00:19:46: und dieses Wort... Ich hoffe ich habe das richtig ausgesprochen.
00:19:49: Ich hab kein Altkrieg gehabt, ich hatte Latein aber naja, ich habs probiert!
00:19:54: ...bedeutet wörtlich übersetzt und es sollte bedeuten Tapferkeit, also Mut, Mannhaftigkeit.
00:20:01: Und auch regelmäßig wurde ja auch Mut verbunden eher so mit Krieg und Streit.
00:20:07: Und natürlich haben solche historischen Konstrukte, die vielleicht dann sich ja auch in bestimmten Taten oder vielleicht echten hellen Taten... ...und so wie die menschliche Geschichte eben war, waren das für diese Arten der Taten mehr Männer als Frauen?
00:20:26: Es wurden eben auch viel mehr Männer an diese Möglichkeit gegeben als Frauen.
00:20:30: Das ist schon, glaube ich ganz spannend.
00:20:33: Nur psychologisch betrachtet entsteht Mut nicht durch eine Heldentat.
00:20:40: und auch wenn aus meiner Sicht Mut eben gerade ganz häufig für den Einzelnen die einzelne eher der Alltagsmut ist will ich schon mal festhalten dass für das einzelne Individuum das vielleicht ja auch ein bisschen ist dann wie eine Hedentat die eigenen inneren Barrieren zu überwinden schon sehr, sehr viel Mut kosten kann.
00:21:11: Aber weil es manchmal Hälfte einfach mal paar Beispiele zu haben schaut man aus meiner Sicht sehen die meisten mutigen Momente irgendwie so aus zum Beispiel eine wirklich ehrliche aufrichtige Entschuldigung oder ein schwieriges Gespräch zu führen um Hilfe zu bitten oder Grenzen zu setzen, einen neuen Weg einzuschlagen oder auch etwas loszulassen.
00:21:41: Der größte Mut zeigt sich für mich ganz häufig in den stillen Momenten nicht auf einer Bühne, nicht mit viel Applaus und Publikum – auch wenn es das natürlich gibt!
00:21:53: Klar vielleicht ist es die größte Überwindung für dich, auf einer bühne zu stehen vielleicht auf einer Konferenz oder so, keine Ahnung.
00:22:03: Aber Mut ist nicht groß- oder klein nur weil dieser Mut gesehen wird sondern Mut passiert ja in uns drin und dadurch aus meiner Sicht ganz häufig im Alltag auch mit weniger Beachtung.
00:22:20: wenn wir aber genau hinschauen Ja dann finde ich sieht man ihn einfach überall.
00:22:26: Eine wichtige Sache wollte ich auf jeden Fall noch mit euch teilen Aus meiner Sicht kommt Mut immer vor Selbstvertrauen.
00:22:35: Und aus meiner Sicht ist das die Erkenntnis, die heute aus der heutigen Folge mit rausnehmen solltet.
00:22:41: Denn viele Menschen warten auf Selbstvertrauen im wahrsten Sinne das Vertrauen in sich um irgend etwas zu tun.
00:22:51: aber es entsteht eben nicht durch Nachdenken und Analysieren.
00:22:55: Vielleicht kann ich einige Risiken damit ausmerzen.
00:22:58: Ich will das auch nicht alles verteufeln und vielleicht kann ich auch die ein oder andere Unsicherheit abschütteln, die meisten aber nicht!
00:23:08: Denn es entsteht – selbstvertrauen entsteht durch Erfahrungen Und Erfahrungen entstehen nur durch Handeln.
00:23:18: Deswegen kommt eben auch der Mut häufig zuerst Denn für viele der Handlungen sogar die Kleinen brauche ich Mut.
00:23:26: Und alles andere kommt danach, ist quasi eine Kausalkette also eine sich bedingende Kette von einzelnen Aspekten bei denen aus meiner Sicht es auch keine viele Shortcuts gibt.
00:23:42: Es gibt ein paar Tipps die man befolgen kann um dahin zu kommen.
00:23:46: Ich bin nämlich der Meinung dass man Mut trainieren kann jedenfalls in bestimmten Bereichen und wenn man das möchte.
00:23:54: Mut zu trainieren ohne jegliche Art der Motivation ist super schwierig, dann ist es nur einzig irgendwo hinquälen und überwinden vielleicht weil man wirklich denkt man muss.
00:24:05: aber so richtig cool finde ich dass erstens nicht und zweitens wird es auch niemals die gleichen Effekte haben wie für Themenziele für die ihr eine Motivations habt.
00:24:18: Diese Motivation muss ja nicht intrinsisch sein, das heißt es muss nicht aus euch Haare selbst daraus kommen.
00:24:22: Das kann auch extrinsisch also durch äußere Faktoren entstehen aber sie muss irgendwo da sein.
00:24:28: Vier kleine Minitipps was ihr machen könnt um Mut zu trainieren.
00:24:33: erstens mut muss nicht spektakulär sein.
00:24:36: man kann beim Mut mit ganz kleinen Schritten anfangen.
00:24:40: deswegen ist mein erster Tipp für euch fang klein an.
00:24:44: ich würde euch sagen dass mindestens genauso wichtig und es folgt jetzt gerade keiner spezifischen Reihenfolge, das ist sehr wichtiges.
00:24:51: Dass man akzeptiert, dass Angst immer ein bisschen dazugehört.
00:24:57: Manchmal zeigt sich Angst unterschiedlich aber... Es ist eben ganz wichtig, dass sie erakzeptieren können Das Mut ihm nicht bedeutet ich habe keine Angst sondern Mut bedeutet eben zu einem gewissen Grad.
00:25:12: Ich gehe trotzdem!
00:25:15: versuche XYZ, obwohl ich Angst habe.
00:25:19: Dabei helfen und vielleicht auch die Angst ja nicht auszutricksen aber der Angst etwas entgegenzustellen was echt eine Nenngröße ist wie ihr worauf ihr euren Fokus setzt.
00:25:33: anstelle sich immer zu fragen Was könnte alle schief gehen?
00:25:36: Und das füttert ja eins zu eins so richtig schön in die angst rein könntet ihr sagen oder euch fragen Was könnte eigentlich möglich werden, wenn ich mir das traue?
00:25:47: Das eine fokussiert auf Angst und Unsicherheiten und Risiken.
00:25:51: Und das andere fokusiert auf eurer ganz persönlichen Entwicklung – Wünsche, Motive die ihr habt, Ziele, die euch gesetzt habt!
00:26:02: Und ich empfehle euch als vierten kleinen Tipp in dieser Konstellation um eure Mut zu trainieren.
00:26:08: Schaut auf vergangene Mutmomente, denn meine Erfahrung ist Jeder Mensch war schon einmal mutig.
00:26:17: Jeder von euch war schon ganz, ganz oft mutig!
00:26:22: Ihr seid viel mutiger als ihr denkt.
00:26:25: Das vergessen wir aber ganz schnell und das hat ganz unterschiedliche Gründe warum das so ist?
00:26:34: Aber in dem Moment in dem ihr glaubt es würde euch an Mut fehlen sich selbst daran zu erinnern wann man schon mal mutig war.
00:26:43: zum Beispiel Ihr habt Angst vor einem total anspruchsvollen möglicherweise auch sehr schwierigen Konfliktgespräch zu wissen, dass ihr das auch schon mal gemacht habt.
00:26:54: Dass ihr das geschafft habt was in diesem Gespräch für euch funktioniert hat Was vielleicht auch nicht funktioniert hat Wohin eure Stärken lagen Das wird euch helfen Auch dem Mut zu finden etwas Vergleichbares wiederzutun.
00:27:08: Manchmal braucht man noch Anfangsmut.
00:27:10: Ich will gar nicht in dein Berg halten.
00:27:12: Es wird bestimmt auch Dinge geben die ihr so noch nie gemacht habt.
00:27:15: Aber auch das ist nicht schlimm, denn eigentlich kennt Mutter gar keine Unterschiede und unser Gehirn übrigens auch nicht.
00:27:22: Risiken sind Risiken, Unsicherheiten sind Unsicherheit für alles, brauchen Haufen von Mut um erst mal ins Tun zu kommen – eigentlich egal!
00:27:30: Und es habt ihr in anderen Situationen geschafft und erinnert euch daran.
00:27:33: Anseit quasi eure eigene kleine Cheerleader.
00:27:37: Wenn's gar nicht hilft?
00:27:39: Frag mal euren besten Freund oder eure beste Freunde Den werden viele Sachen einfallen, in denen ihr mutig wart.
00:27:47: Die finden euch nämlich toll!
00:27:49: Und den wird was einfallen euch auch anzutreiben für die nächste Sache, für die ihr ein bisschen Mut braucht.
00:27:55: Mutige Menschen sind nicht diejenigen jedenfalls, die keine Angst haben.
00:27:59: und wenn ihr rum guckt und ihr denkt Adéa oder Dee, die ist ja so mutiger.
00:28:04: deswegen schaffen sie das alles.
00:28:06: Wenn ich nicht so verängst hätte... Ah, die haben bestimmt keine Angst.
00:28:09: Wenn das Gedanken seint, die ihr habt dann hoffe ich, dass diese Folge euch geholfen hat zu erkennen.
00:28:15: dem ist nicht so.
00:28:17: Ich glaube eher das mutige Menschen diejenigen sind die verstanden haben Das Angst ihm nicht verschwinden muss damit sie starten können, damit sie losgehen können.
00:28:27: Häufig sind es die Menschen die auch Verstanden haben Dass viele der schönen Dinge die wir im Leben gerne erreichen möchten Die wir gerne haben möchten Den Unsicherheiten in der Wohnung und dass dieser Aspekt einfach akzeptiert werden muss.
00:28:43: Vielleicht sind sie auch gerade dann die Sachen, die sich dann halt so lohnen Denn viele der schönsten Dinge im Leben liegen auf der anderen Seite von Unsicherheit.
00:28:53: Nicht weil Mut die Angst besiegt Sondern weil Mut entscheidet dass die Angst nicht das letzte Wort haben wird.
00:29:02: Und deswegen ist Mut nicht die Abwesenheit von Angst.
00:29:05: So wie ich euch immer gesagt habe Mut ist die Entscheidung Dass etwas wichtiger ist als die Angst.
00:29:11: Also kann ich nur sagen, traut euch was.
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