22 | Veränderung
Shownotes
Instagram: @onlyonequestion_podcast E-Mail: info@onlyonequestion.de
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.
00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.
00:00:21: Ehrlich?
00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!
00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.
00:00:32: haben wir Angst vor Veränderung.
00:00:36: Veränderungen gehören zu den wenigen Dingen im Leben, die wirklich sicher sind.
00:00:43: in einem total romantisierten Film über den Tod ihr kennt ihn vielleicht Mijo Black sagt der Protagonist der von Brad Pitt gespielt wird so Der Tod selbst.
00:01:00: nur zwei Dinge im Leben sind sicher Die Steuer und der Tod.
00:01:05: Ich muss euch ehrlich sagen, ich glaube das müsste man definitiv ergänzen mit dem Konstrukt von Veränderung.
00:01:14: Und obwohl das so stabil ist im Sinne von erwartbar tun wir uns trotzdem total schwer mit Veränderungen.
00:01:24: Einer meiner besten Freundinnen sagt immer Wohrveränderungen sind super!
00:01:30: Aber bitte nicht bei mir und gerne bei den anderen Denn wir bleiben natürlich gern in Situationen, die vertraut sind und sicher sind.
00:01:40: Und Veränderungen könnten sich ja schwierig anfühlen oder herausfordern und weniger vertraute.
00:01:48: Wir halten eben gerne an Gewohnheiten fest, die wir vielleicht zu verändern möchten aber es machen wir trotzdem!
00:01:54: Und wir zögern bei Entscheidungen – manchmal wissen wir sogar dass eine Wanderung sogar notwendig wäre und schaffen uns trotzdem nicht.
00:02:04: Da fragt man sich natürlich schon ein bisschen, warum ist das so?
00:02:07: Insbesondere wenn wir das wirklich sehen und wissen hier müsste eigentlich was passieren.
00:02:13: Warum fällt es uns oft leichter bekannt auszuhalten als neues zu wagen Und warum fühlen sich Veränderungen manchmal gleichzeitig notwendig und trotzdem aber auch extrem beängstigend an?
00:02:26: Genau darum geht's in der heutigen Folge.
00:02:29: Wie ihr alle schon wisst liebt unser Gehirn Vorhersagbarkeit.
00:02:35: Das hatte ich in der letzten Folge auch noch mal ein bisschen ausführlicher erklärt, im Bezug auf Sicherheit und eine gewisse Stabilität.
00:02:43: Es möchte eben einfach wissen was passiert als nächstes?
00:02:47: Was kann ich erwarten?
00:02:48: Wo liegen die Risiken?
00:02:50: Und hält natürlich dann an Strukturen fest, die diese Fragen so sicher wie möglich beantworten.
00:02:58: Und bekanntes gilt dann als sicher oder gibt Sicherheit.
00:03:05: Selbst dann, wenn das was wir dort kennen und wissen nicht ideal ist sogar wenn wir fühlen und alles sogar in uns sagt na dass es sogar sehr weit entfernt von Ideal.
00:03:16: psychologisch spricht man hier häufig von einer Art Sicherheitsprinzip wobei das dürfte ich ganz so wörtlich nehmen aber Bekannte Probleme fühlen sich offen nämlich weniger bedrohlich an als unbekannte Möglichkeiten.
00:03:31: Ich habe euch schon mal von einem Spruch erzählt, den ich sehr gerne mag, ne?
00:03:41: Und deswegen bleiben Menschen manchmal eben in unglücklichen Beziehungen und ungeliebten Jobs in alten aber vertrauten Mustern nicht unbedingt weil sie glücklich sind sondern weil das bekannte Sicherheit vermittelt und uns in der ganz komischen Art und Weise beruhigt.
00:04:02: Da wissen wir jedenfalls, was wir haben ist so ein Spruch ne?
00:04:07: Spannend es in diesem Bereich sich genau anzugucken, was hinter dieser Angst vor Veränderung eigentlich steckt.
00:04:17: Denn oft haben wir keine Angst vor der Veränderungen selbst.
00:04:21: Die würden wir uns an vielen Stellen sogar wünschen.
00:04:24: Wir haben Angst vor dem was wir dann vielleicht nicht mehr haben, was wir verlieren könnten.
00:04:31: Das kann zum Beispiel Sicherheit sein oder Kontrolle an Erkennung – vielleicht auch Zugehörigkeit?
00:04:37: Vielleicht sogar auch Identität oder zumindest identitätsstiftende Aspekte.
00:04:47: Denn Veränderungen bedeutet ja zu der einen und nein zur anderen Sache zu sagen.
00:04:53: In gewisser Weise ist es eine Form des Abschieds.
00:04:57: Meine Oma sagt immer, man kann halt nicht alles haben.
00:05:00: Und das ist im Kern runtergebrochen was bei jeder Veränderung und Entscheidung letztendlich entsteht ein Stück weit jedenfalls.
00:05:07: Und genau deswegen fühlte sich manchmal auch schwer an.
00:05:12: Im Nicht nur die Leichtigkeit und vielleicht die Hoffnung durch Veränderungen sondern all die ungewissen Aspekte von Veränderungs die eben noch nicht so ganz klar sind.
00:05:25: Jeder neue Weg bedeutet gleichzeitig eben auch einen anderen nicht zu gehen.
00:05:30: In der letzten Folge habe ich euch auch gesagt, dass man sich davon natürlich nichts zu heiß machen lassen darf Denn wenn ich vielleicht für das eine mich entscheide heißt es ja noch lange nicht, dass sie nicht nachjustieren kann und so ist das natürlich auch bei Veränderungen.
00:05:44: Aber dennoch wirkt es zu einem gewissen Grad bedrohlich weil Aspekte der Vorhersagbarkeit viel eingeschränkter sind als bei den Dingen, die wir schon ganz genau kennen.
00:05:58: Verhaltensweisen, die wie er mehrfach abprobt haben und eben einfach entspannt angehen können Und dabei – das kommt noch hinzu – verlassen wir auch unsere Komfortzone.
00:06:12: Ich persönlich glaube dass die Komfortzone total missverstanden ist Denn sie hat total wichtige Zwecke.
00:06:19: Sie gibt nämlich Stabilität und Komfortzon sind nicht per se irgendwas Schlechtes.
00:06:24: Das Problem mit einer Komfortzone entsteht erst dann, wenn die Komfortzone kleiner wird als unser Leben.
00:06:33: Ich lasse das mal ganz kurz sacken!
00:06:35: Die Komfort zone ist nicht das Problem.
00:06:39: Im Gegenteil – die Komportzone ist ein ganz wichtiger Stabilisator.
00:06:44: aber wenn durch die Komforzone ein Verhalten ausgelöst wird dass unser Leben klein macht, zum Beispiel indem wir Chancen vermeiden oder Erfahrungen auslassen und uns einfach nicht mehr entwickeln.
00:07:06: Dann ist das natürlich schwierig!
00:07:10: Und die Komfortzone wird ganz häufig so als natürlicher Gegenspieler der Veränderung gesehen und auch der Entwicklung.
00:07:19: Ich persönlich würde das so nicht sehen, denn die Komfortzone ist etwas was wir uns durchaus erarbeitet haben übrigens auch mit vorherigen Veränderungen.
00:07:28: Nichtsdestotrotz wenn dadurch dann Stillstand entsteht den wir eigentlich nicht wollen.
00:07:38: Dann ist da vielleicht Etwas was wir mal noch genauer anschauen müssen Denn dann schützt uns die komfortzone nicht mehr sondern naja dann begrenzt sie uns.
00:07:48: Das ist natürlich nicht zufällig, denn jede wichtige Veränderung – ich würde aber sogar so weit gehen.
00:07:57: Ich würde sogar sagen fast jede Veränderungen auch die nicht ganz so wichtigen.
00:08:01: Gehen ein Herr mit Unsicherheiten?
00:08:04: Bei den vielleicht nicht ganzso wichtigen Entscheidungen sind das vielleicht dann auch nicht ganz hohe große Unsicherheit und Fragezeichen, die wir dann im Kopf haben sondern eher kleiner!
00:08:13: Ich glaube aber trotzdem dass auch kleinere Justierungen Ich sage mal so eine gewisse Eritation in uns auslösen.
00:08:23: Wir spüren, hier ist jetzt was anders und auch das Anders nehmen wir wahr im besten Fall bei kleinen Veränderungen nicht so stark um wir ziehen es halt doch durch und machen uns nicht so den Kopf.
00:08:36: aber manchmal Und auch für viele kann auch das kleine durchaus bedeutsam sein.
00:08:41: Aber wir gehen jetzt erst einmal von den großen Wenderungen aus.
00:08:44: denen kann ich dass euch auch ein bisschen besser zeigen ist zum Beispiel Neuer Job oder eine neue Beziehung und einen Umzug, vielleicht ne neue Gewohnheit.
00:08:55: Und vorher weiß halt niemand so ganz genau wie das dann jetzt ausgeht.
00:09:00: Es ist ja doch immer ein bisschen überraschungseisagig So man schüttelt und guckt und wägt ab und aber am Ende weiß man ja nicht ob wirklich eine Figur drinne ist.
00:09:10: Also wieder irgendwie so als komisches Bauen drin Dass man schon zehnmal hatte dass man schon beim ersten mal du fand.
00:09:15: Nein jetzt n bisschen das Beispiel vielleicht übertrieben, aber ich kann halt nicht alles Abwägen vorhersehen durchdenken.
00:09:26: Das kann keiner sondern auch bei einer guten Planung und vielleicht auch einem gewissen Geschick des einen oder anderen stückweit zumindest durch Erfahrung oder vielleicht auch Fahrer anderer vorherzusehen oder zu antizipieren.
00:09:44: Das hat aber eben definitiv Grenzen.
00:09:47: Und dann macht diese Unsicherheit Veränderung natürlich schwierig.
00:09:53: Wir wünschen uns eben ganz oft irgendwie erst die Sicherheit und dann die Veränderungen.
00:09:59: Ja, und sorry to burst your bubble?
00:10:04: Das funktioniert nicht!
00:10:07: Es ist nämlich leider genau anders drum.
00:10:10: Erst die Veranderung... ...und dann die Sicherheit.
00:10:15: Wenn Leute sagen, wenn ich erst selbstbewusst genug bin dann mache ich XYZ.
00:10:22: Dann starte ich meinen eigenen Podcast zum Beispiel!
00:10:25: Um dann festzustellen nie so geht das gar nicht.
00:10:28: man wird nicht einfach selbstbewusster sondern erst wenn man sich daran versucht.
00:10:34: auch wenn es richtig grütz am Anfang ist wächst dass Selbstbewusstsein durch Erfahrung Kompetenzen und Fähigkeiten, die man sicher arbeitet.
00:10:46: Und so ist es auch in Veränderungen.
00:10:48: Wer auf die Sicherheit wartet um eine Veränderung angehen zu können, der wartet vielleicht für immer.
00:10:58: Ich glaube dass wir dann an einem Spannungsfeld sind indem wir vielleicht So ein Wechselspiel uns zumindest erhoffen und das wiederum Das passiert durchaus.
00:11:15: Sprich, man macht die ersten Schritte in der Veränderung und dann erfährt man vielleicht nicht direkt Sicherheit aber mit ein bisschen Glück geht nicht alles direkt in die Bütte sondern Man sieht okay wow!
00:11:33: Die Welt geht doch nicht unter.
00:11:37: habe ich vielleicht noch nicht grenzgenial alles gemacht Aber das war gar nicht so schlimm.
00:11:43: Und jetzt Fängt man an, Stück für Stück sich vorzuarbeiten und stellt dann doch wieder fest auch die Veränderung.
00:11:53: Erfolgt eigentlich in kleinen Schritten – und kann man ganz gut machen!
00:11:59: Dafür braucht man aber wiederum den ersten Schritt.
00:12:02: ich erinnere so ein bisschen an der letzte Folge.
00:12:04: Da führt kein Weg dran vorbei.
00:12:07: Dass das einem Angst machen kann und dass man nicht jeder sofort Juhu ruft, das verstehe ich natürlich.
00:12:15: Ich persönlich finde auch sehr spannend, dass wir bei Veränderungen oft an Dinge im Außen denken.
00:12:23: Also im Sinne von... ...das große Veränderung eher vielleicht mit uns passieren oder auch durch andere und selbstverständlich sind wir soziale Wesen und um uns herum geschieht auch eine Welt und es hat natürlich Einfluss auf uns.
00:12:38: das ist gar keine Frage.
00:12:40: ich halte aber die ja Die wichtigsten Veränderungen für die Dinge, die eher nicht sichtbar sind und die nicht im Außen liegen.
00:12:52: Zum Beispiel sowas wie eine neue Perspektive oder auch ne neue Haltung zu haben durch den Entscheidungen, die man getroffen hat mehr Selbstbewusstsein und dann auch selbst Vertrauen zu haben vielleicht sogar mehr Gelassenheit oder alte Überzeugung loslassen zu können oder Glaubenssätze, Menschen vielleicht auch Pläne und Hoffnungen die man hatte.
00:13:19: Manchmal verändert sich unser Leben ihm nicht weil sich die Welt verändert sondern Weil wir beginnen anders auf sie zu schauen.
00:13:27: Und dass alleine und das klingt so als ob es was was banales wäre und das ist überhaupt nicht kann sogar den größten Unterschied aus meiner Sicht sein Ist aber gar nicht so leicht.
00:13:41: erinnert euch Wir haben ja bestimmte Mechanismen, die auch in uns wirken.
00:13:46: Ich hatte euch also zum Beispiel vom Confirmation-Bias auch erzählt an einer der Folgen und das alleine ist es natürlich nicht.
00:13:53: aber das führt unter anderem dazu bei dass es sehr stark verankert ist in uns das was wir sowieso glauben oder das was unsere Perspektiven sind oder unserer Haltung im weitesten Sinne dass die erhalten bleiben, durch das was sowieso geschieht.
00:14:14: und dadurch kann man ganz klar sagen diese Veränderungen werden mit Abstand enorm große Veränderung.
00:14:22: Wenn ihr jetzt sagt okay jetzt verstehe schon ein kleines bisschen besser warum das mit den Veränderungs so schwierig ist vielleicht auch warum ich hartere und ihr sagt jetzt aber ne Moment mal aber ich möchte gerne verändern weil nicht um der Veränderwägen Dafür finde ich, lohnt es sich ja jetzt nur nicht.
00:14:41: Das ist ja kein Prinzipiending!
00:14:43: Sondern weil ihr sagt... Ich möchte mich gern entwickeln und das muss auch nicht immer auf der großen Bühne sein aber ich wünsche mir für mich ein volles Leben und ein voller Leben bedeutet dass ich zu Möglichkeiten Ja sagen kann Und das ist im Kern Entwicklung.
00:15:00: Da habe ich ein paar kleine Tipps, Tricks, vier Stück was ihr machen könnt.
00:15:07: Als allererstes würde ich euch sagen akzeptiert und das habe ich ja auch schon öfter in anderen Stellen gesagt, akzeptirt dass Unsicherheiten dazugehören.
00:15:17: Und übrigens nicht jede Unsicherheit die ihr habt ist ein Wahnsignal!
00:15:22: Nun hoffe ich, dass ihr auf eure Intuition hört.
00:15:26: Ich habe dazu in den ersten Folgen wirklich großes Plädoyer gehalten.
00:15:30: Ich hab zwar auch gesagt wo die Grenzen liegen aber eindeutig Intuition.
00:15:35: ganz wichtig ist Tool und das zu kennen und seine eigene Intuition zu hören, auch auf sie zu hören ist.
00:15:41: Ganz ganz wichtig!
00:15:42: Nichtsdestotrotz sind Unsicherheiten gegebenenfalls auch Signale die wir bekommen weil Sie abweichen, weil sie vielleicht nicht ganz so sicher sind Und unser Gehirn wird uns da in der Stelle eher mal Steine im Weg legen.
00:15:59: Deswegen überbewertet dass nicht in jeder Situation Denn es ist ein vielen Fällen nur ein Zeichen dafür, dass wir Neuland betreten.
00:16:09: Zweitens.
00:16:11: Manchmal sind kleine Schritte wichtiger und sogar ausreichend als jetzt der ganz große Sprung.
00:16:19: Denn Veränderungen muss nicht spektakulär sein!
00:16:23: Es beginnt ganz häufig mit den kleinsten Entscheidungen.
00:16:27: Ich habe kurz bei so einem Insta-Scrollabend gehabt Gefangen im Algorithmus und in einem der Wilds war eine junge Frau.
00:16:42: Ich fand das aber total schön, deswegen wollte ich dir das erzählen.
00:16:45: Und die hat ganz viel Gewicht verloren.
00:16:48: Das war ein super großes Thema für sie ist aber super positiv und Sie hat zum Beispiel gesagt Ihre Reise ihre Die natürlich auch mit Gewichtsverlust zusammenhängen fing aber an Mit dem Ansatz sie wollte endlich gesünder sein.
00:17:05: ihr Körper war nicht gesund vorher und das wusste sie auch.
00:17:10: Und dabei geht es jetzt nicht um irgendwelche körperideale, überhaupt nicht im Gegenteil gerade bei dieser junge Frau überhaupt nicht sondern es ging einfach darum ein volles Leben haben zu können und in besten Fall auch ein langes leben haben zu kann.
00:17:25: Und ihr Ziel am Anfang und deswegen erzähle ich euch das, darum gings auch in dem Video wahr eine Mahlzeit am Tag sollte ein gesunde Mahlzeit sein und nicht fast food.
00:17:39: Damit hat sie begonnen, das war ihr Ausgangspunkt und dann hat sie irgendwie weiß ich nicht hundert Kilo da so abgenommen?
00:17:45: keine Ahnung weiß ich ehrlicherweise nicht weil dass man mir auch gar nicht so wichtig sondern Sie hat wirklich überlegt okay was ist ein kleiner erster Schritt den Sie machen kann auf Ihrem Weg der Veränderung wo auch immer diese Veränderungen hinführt?
00:18:00: Ich glaube auch in diesen Situationen, weiß man das häufig vielleicht auch gar nicht.
00:18:04: Wohin vielleicht die Reise geht?
00:18:06: Es ging darum einen kleinen Schritt zu machen und manchmal ist dieser kleine Schritt überhaupt nicht spektakulär!
00:18:12: Und oft... ...ist der kleine Schritt nach zwei Jahren auf einmal spektakelär mit dem was man dann geschafft hat.
00:18:20: Nicht immer, manchmal bleibt es auch der kleine schritt und er ist trotzdem cool.
00:18:24: Was ich sagen wollte war schaut auf kleine Schritte.
00:18:28: Das ist genauso, wenn man ein ganz großes Problem lösen muss für sich und denkt das Problem ist viel zu groß es kriegt man nie gehandelt.
00:18:38: Dann sind für Psychologen die ersten die sagen brechtes Problem in kleine gut verdauliche Hepschen runter.
00:18:45: Und dann gucken wir mal ob so wirklich auch das kleinste Die kleinste Einheit, die du runtergebrochen hast wirklich auch nicht lösen kannst.
00:18:52: Ähnlich aber auch Wenn man sich Veränderung wünscht.
00:18:56: Als drittes würde ich euch empfehlen, nicht nur zu fragen was könnte schief gehen wenn ihr auf dem Weg oder auf den Weg seid für eine Veränderung oder jedenfalls in Betracht zieht eine veränderung durchzuführen sondern fragt euch auch Was könnte möglich werden durch die Veränderungen?
00:19:17: Aus meiner Erfahrung ändert dieser kleine Twist bereits den Blickwinkel sowohl auf die Unsicherheiten die man spürt als auch die Veränderung selbst.
00:19:32: Denn das machen wir nicht, weil wir uns alle immer zu verändern wollen... Also ich möchte es nochmal deutlich mal, es geht ja nicht um den irgendeinen Art Selbstspeck der Veränderungen sondern wir möchten irgendwas, wir wünschen uns irgendetwas für uns und haben aber dann trotzdem die Hose voll!
00:19:48: Um unsere...um uns da wieder mit dem zu verbinden was vielleicht überhaupt irgendwannmal den Wunsch nach Veränderungs überhaupt ausgelöst hat.
00:19:57: Da kann diese Frage helfen und die kann dann auch mal motivieren, wenn zwischendurch die Angstleicht ein bisschen größer geworden ist.
00:20:06: Als vierte zum letzten Tipp gebe ich euch noch an die Hand, entwickelt ein bisschen Vertrauen nicht darauf das alles klappen wird sondern darauf dass ihr damit umgehen können werdet egal was da kommt.
00:20:22: vor allen Dingen Wenn ihr euch am Anfang wirklich kleine Schritte nur zumutet, das finde ich auch wirklich gut.
00:20:29: Dann habt ihr Zeit in die Situation zu wachsen und diese Fähigkeiten und diese Kompetenzen, die ich vorhin angemerkt habe eben entwickeln zu können.
00:20:38: Und wenn ihr ein bisschen Glück habt schaut ihr auf einmal zurück und dann stellt ihr fest ach gucke Veränderung ist gar nicht das Gegenteil von Sicherheit sondern Veränderungen waren nur der Preis dafür und auch die Unsicherheit, die ihr dabei ausgehalten habt, dass ihr dann wachsen konntet.
00:21:01: Denn fast alles was unser Leben geprägt hat bekannt irgendwann mit einem Schritt ins Unbekannter.
00:21:08: Und vielleicht müssen wir auch nicht da auf warten keine Angst mehr zu haben.
00:21:12: Übrigens das vielleicht könnt ihr volle Kanne streichen weil pfft keine Angst haben?
00:21:17: Wer hat schon keine Angst wenn man tief in sich rein fühlt und echte Veränderungen für sich bewegen will?
00:21:23: Diese Angst kann ja auch in ein oder mit einem sein.
00:21:27: Selbstzweifel, alte Glaubenssätze, schlechte Erfahrungen... Man muss aus meiner Sicht nur mutig genug sein trotz dieser Angst und dieser Unsicherheiten die man hat weiterzugehen.
00:21:43: Denn auch wenn sich Veränderung manchmal wie ein Verlust anfühlt weil ich jetzt so vielleicht auf was Alten was Vertrauten Nein sage Erkennen wir manchmal erst später, dass die Veränderung in Wirklichkeit nur der Anfang war.
Neuer Kommentar