20 | Im Moment

Shownotes

Instagram: @onlyonequestion_podcast E-Mail: info@onlyonequestion.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.

00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.

00:00:21: Ehrlich?

00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!

00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.

00:00:31: Warum es uns so schwer fällt, im Moment zu leben.

00:00:38: Kennst du das auch?

00:00:40: Du sitzt irgendwo vielleicht mit Freunden, vielleicht beim Essen, vielleicht an einem eigentlich total schönen Ort und trotzdem bist du gedanklich ganz woanders.

00:00:56: auf jeden Fall nicht richtig da irgendwie nicht bei dem was gerade passiert was die anderen sagen sondern eher bei dem Gestern passiert das.

00:01:07: Oder bei dem, was vielleicht morgen passieren wird oder könnte?

00:01:12: Unser Körper ist ganz oft im Moment aber unser Kopf und unser Geist ganz selten.

00:01:19: Genau darum soll es heute in dieser Folge gehen.

00:01:22: Warum fällt es uns so schwer wirklich um hier und jetzt zu leben?

00:01:26: Warum denkt unser Gehirn ständig weiter Und warum haben wir manchmal das Gefühl dass das Leben passiert während wir innerlich schon beim nächsten Problem sind?

00:01:35: Vielleicht liegt die Antwort daran, dass unser Gehirn nie dafür gemacht wurde einfach nur ruhig im Moment zu sein.

00:01:42: Vielleicht liegt es daran das wir das verlernt haben und versteht mich nicht falsch aber vielleicht?

00:01:50: Bis in tough love!

00:01:52: Vielleicht liegt's ja an uns Aber... Wir fangen wie immer erst mal damit an.

00:01:58: Was hat unsere Gehirne damit zu tun und was können wir einfach mal ganz schön auf unseren Gehirnen schieben?

00:02:04: Unser Gehirn ist definitiv auf Zukunft programmiert.

00:02:08: Unser gehirn denkt ständig im Voraus, das war evolutionär mal wieder total sinnvoll.

00:02:14: ihr seht schon?

00:02:14: Das ist ein großes Thema bei unserem Gehirnen!

00:02:17: Denn Menschen mussten ja planen um Gefahren zu erkennen Probleme vorherzusehen um überhaupt überleben zu können.

00:02:24: und das führt aber auch dazu dass unser Gehirne etwas weniger darauf ausgelegt ist den Moment zu genießen.

00:02:32: fairerweise Genießen einige Menschen das deutlich besser als andere, aber davon mal ganz ab.

00:02:38: Unser Gehirn denkt sich erstmal ne-ne Moment Mal.

00:02:43: Was könnt ihr alles passieren?

00:02:46: Nicht nur was könnte alle schiefgehen Negativität beiges erinnert euch natürlich dass auch Aber auch Ganz generell Springen unsere Gedanken einfach gerne auf das was in der Zukunft liegt oder aber auch für viele von uns Was in der Vergangenheit liegt.

00:03:06: Ein Begriff, den man dafür benutzen kann ohne dass ich das hier zu technisch machen möchte ist Krübeln.

00:03:14: Und wir fangen jetzt nicht an Krübellen zu definieren.

00:03:17: Wir haben ein bisschen Witzig und Psychologen tun das selbstverständlich weil Krübeln es natürlich nicht gleich kröbeln... ...und es wird auch unterschieden welcher Art des Krümelns es ist.

00:03:26: Warum auch nicht?

00:03:28: Weil wir's können!

00:03:29: Nein Spaß beiseite sondern Es geht beim Krübeln schon darum, welche Art von Krübele das ist.

00:03:34: Weil man da durchaus unterscheiden kann zwischen produktiven Krübeln bzw.

00:03:40: Kröbeln dass er Gedankenkreise sind und vielleicht eher Probleme noch verstärkt.

00:03:47: Jedenfalls ganz häufig keiner löst aber erst mal einen Schritt zurück so.

00:03:51: alle Menschen verbringen sehr viel Zeit mit Krübellen Mancher natürlich mehr als andere Ganz normal.

00:03:57: Aber Und es geht ja auch nicht um ein Wettbewerb, wer hier mehr grübbelt oder wer weniger grüppelt.

00:04:02: Das Problem ist aber oft dass sich grübeln sogar für die Grüppelenden nicht produktiv anfühlt.

00:04:11: Im Gegenteil!

00:04:12: Sogar während wir grübeln – oder kurz danach jedenfalls – bemerken wird das wir uns nur im Kreis drehen.

00:04:20: Manche artikulieren das auch ganz deutlich.

00:04:23: Beschweren sich quasi über sich selbst suchen dann auch Auswege um aus so einem Kreislauf ausbrechen zu können.

00:04:33: Aber unser Gehirn denkt, wenn ich nur lange genug nachdenke finde ich die Kontrolle wieder und natürlich will unser Gehörn die Kontrollen zurück haben um damit natürlich uns optimal unterstützen zu können.

00:04:53: aber problematisch ist dass häufig das Gegenteil der Falle ist wenn man nur lang genug grübelt.

00:05:00: Wir erleben Stress und Unruhe, und ganz häufig auch mentale Erschöpfung durch das viele Krübeln.

00:05:10: Wenn wir also wenn Krübeln nicht nur an Reflektieren einverarbeiten ist sondern viel mehr Gedankenkreise die vielleicht gerade weil es diese Kreisen sind die es immer wieder dreht Die Gesamtheit der Gedanken, die wir haben nicht nur nicht kleiner machen.

00:05:35: Also wir kommen ja gar nicht den Lösungen näher, wir drehen uns ja eben im Kreis sondern manchmal müsste ich das vorstellen wenn ihr ein Stein in einen See werft.

00:05:48: dieses Bildnis habt ihr bestimmt in tausend anderen Varianten schon gehört aber die Kreise werden dann immer größer die davon ausgelöst werden.

00:05:58: Dieses Business wird häufig auch bemüht, um zu zeigen dass eine kleine Sache große Auswirkungen habt.

00:06:04: Ich möchte es aber jetzt mal in eine andere Richtung bemühen.

00:06:07: Bei Gedankenkreisen ist das nämlich ähnlich.

00:06:09: Am Anfang ist es nur ein kleiner Kreis und dann wird er immer größer.

00:06:13: Für viele sind Gedankenkreise genau das Nur mit dem Problem Dass man einer Lösung überhaupt nie näher kommt sondern der Kreis wird nur größer.

00:06:23: Viele bedeutet das Eine größere Last.

00:06:27: Grübeln kann man mal so feststellen, gar nicht so cool für viele.

00:06:31: Insbesondere wenn man gar keinen neuen Input hat und ich glaube ich habe es euch in der letzten Folge schon gesagt nur weil wir was denken ist das ja noch lange nicht richtig.

00:06:43: im Gegenteil manchmal sind unsere eigenen Gedanken überhaupt nicht unser Freund hier.

00:06:50: in diesem Fall gerade beim grübelen ist das häufig auch zutreffend dass die Gedanken, die wir haben, die sich wirklich immer nur wieder drehen im Gegenteil nicht nur unser Freund sind sondern uns wirklich auch ordentlich in den Schwitzkasten nehmen können.

00:07:06: Wenn wir aber mal unterstellen für eine Sekunde das wir manchmal auch hier und jetzt vielleicht nicht deswegen sind weil unsere Gehirn einen anderen Plan für uns hat Sondern weil es möglicherweise Mechanismen sind die noch darüber hinaus in uns wirken weil wir manchmal sogar vielleicht ja auch vermeiden, im Moment bewusst zu sein.

00:07:31: Denn mein Anfangsbeispiel war jetzt, ihr sitzt irgendwo schön mit Freunden und seid nicht richtig da – und da wärt ihr vielleicht gerne!

00:07:38: Aber sagen wir mal... Ihr sitzt auf eurer Couch Zuhause Allein.

00:07:44: Und wenn ihr dann hier und jetzt seid Dann wird es vielleicht sehr ruhig um euch.

00:07:50: All die Ablenkungen, all die Themen, alle die Fragestellung Vom Außen und vom Innen haben auf einmal ganz viel Raum.

00:08:00: Ihr könnt die richtig gut hören!

00:08:02: Und dann kommen sie, Gefühle und Sicherheiten.

00:08:06: Und all die Gedanken hoch, bei denen ihr vielleicht gerade gar nicht so unbedingt nachdenken wolltet, fühlen sich vielleicht auch gar nicht mal so nett an.

00:08:14: Deswegen denken wir uns regelmäßig ab – hoffe mit hohem Erfolg, mit Social Media, mit Arbeit, mit Podcasts, Serien... oder der nächsten To-do-Liste, die abgearbeitet werden muss.

00:08:30: Wie sinnvoll auch immer dich vielleicht ist!

00:08:33: Nicht immer weil wir etwas genießen zu tun sondern eben auch manchmal weil diese Stille unangenehm ist.

00:08:43: Ich kann euch nur raten Stille in eurem Leben auch ein bisschen Raum zu geben.

00:08:49: Da passiert eine total interessante Sache wenn echte Schilder eintritt Auch nicht nur Gefühle und Gedanken um die ihr vielleicht nicht unbedingt fühlen wolltet?

00:08:59: Na klar, das kann natürlich auch passieren.

00:09:02: Aber es entsteht möglicherweise auch Raum für wirklich für euch dem bewussten Wahrnehmung von dem was gerade ist wer ihr gerade seid wie es euch gerade wirklich geht eurem Geist aber auch euren Körper.

00:09:18: so ein bisschen die Frage wenn zu viele Gedanken kommen wenn stille ist haben wir zu sagen wo fühle ich denn diese Gedanken gerade immer?

00:09:26: übrigens eine ziemlich gute Frage, egal was ihr gerade fühlt.

00:09:30: Euer Körper gibt euch nämlich ganz viele Signale, die selbreich sein können oder aber auch zum Beispiel für kreative Prozesse... ...für das echte Verarbeiten.

00:09:42: von wo bin ich grade?

00:09:46: Was ist gerade alles passiert?

00:09:49: Wie geht's mir jetzt damit?

00:09:51: Aber verchebt mich nicht falsch Ich versteh' ich auch total, wenn ihr sagt Mensch aber das ist ja ganz schön anstrengend.

00:09:57: Das ist total anstreggend!

00:09:59: Werdet ihr von mir überhaupt kein Biderspruch hören?

00:10:02: Aber es muss auch nicht immer nur anstrend sein umso mehr ihr euch und euer Geist und wer ihr seid immer ablenkt... Und das können ja auch total schöne Dinge sein die ihr mögt also die Liste die ich eben hatte jeweilig abschließend und ich finde es ja total schön, dass ihr meinen Podcast hört.

00:10:22: Also um Gottes Willen!

00:10:24: Aber vielleicht sind all diese Ablenkungen auch eine Aneinanderreihung?

00:10:30: Und da dürft ihr euch jetzt mal fragen ist das so?

00:10:33: wie viele echte Momente der Stille habt ihr?

00:10:36: Kann man auch mal nur eine Sache tun?

00:10:39: ein Kompromiss wäre sowas wie macht Mal wieder einen Spaziergang und macht nichts anderes außer den Spazieregang.

00:10:49: Habt mal nichts auf den Ohren, telefoniert mit niemanden.

00:10:53: Sondern seien einfach nur in dem Moment!

00:10:56: Da gibt es genügend viele Ablenkungen einfach draußen in der Natur.

00:11:00: Es könnte erster kleiner Schritt sein und dann seid ihr trotzdem noch sehr exponiert in der Umwelt Und habt nicht die volle Last einer Stille Denn stilles ist draußen definitiv nicht.

00:11:11: Aber vielleicht einfach um den ersten Schritt zu machen hört man was wir wahrnehmen können.

00:11:17: Zur Zeit hat man überall kleine Vögelchen, das ist total schön.

00:11:20: Spürt wie sich die Frühlingssonne auf eurer Haut anfühlt.

00:11:26: Riecht mal was man so wahrnehmen kann!

00:11:29: An einigen Stellen wird es erst einmal jetzt der Rasen gemäht und man kann das wahrnehmen.

00:11:35: Bei mir in einer Nachbarschaft sind überall gerade die Pusteblumen Und die kleinen Pusteblumen liegen überall durch die Gegend.

00:11:42: Das ist total Schön.

00:11:44: Ganz viele Vögeln in ihren Nestern Total süß.

00:11:48: Viele, viele kleine Momente.

00:11:50: Kurzen war ich mal wieder laufen.

00:11:52: Man mit ohne irgendwas.

00:11:54: Kein Podcast, keine Musik... Ich mich bewusst meinen Schienen im Moment mache.

00:11:59: Möcht man auch wieder mein Körper beim Laufen richtig spüren?

00:12:01: Ich möchte wissen wie es meinem Körper so geht.

00:12:04: Ohne eine Ablenkung quasi!

00:12:08: Vielleicht probiert immer sowas bevor er jetzt sagt, ich setze mich auf die Couch gucke meine Wand an und Spür mal alles, was gerade los ist.

00:12:16: Vielleicht ein bisschen viel für den Anfang?

00:12:18: Aber wenn ihr ready seid, dann macht auch das!

00:12:22: Was bei all dem wirkt... ...ist Achtsamkeit.

00:12:28: Ich bin so eine Achtsamtkeitsfan und dennoch ist der Begriff so belastet aus meiner Sicht jedenfalls.

00:12:34: mittlerweile überall steht Achtsammkeit drauf, bei dem ich gar nicht so sicher bin ob es überhaupt Achtssamkeit ist oder die Leute verstanden hätten, was es ist.

00:12:42: Social Media hilft dabei auch nicht Gibt, weiß ich nicht.

00:12:45: Hunderte von Publikationen dazu?

00:12:46: Einige natürlich auch.

00:12:47: total gut!

00:12:48: Aber... Ich mochte fast Achtsamkeit noch ein bisschen mehr als es noch nicht Trending war.

00:12:54: Aber das ist auch total gemein weil am Ende bedeutet das ja dass es auch viele Menschen zur Verfügung steht und vielleicht in ihre Sphäre eindringt.

00:13:03: Okay, ich versuch's mal positiv zu sehen was Achtsamtkeit aber nicht bedeutet und ich glaube den Eindruck könnte man schnell bekommen dass man irgendwie ständig glücklich oder entspannt wäre.

00:13:17: Achtzehnfrei bedeutet nichts anderes, als bewusst wahrzunehmen was gerade ist ohne sofort zu bewerden, aus der Situation zu fliehen oder weiterzudenken um zehn Ecken was noch so alles sein könnte.

00:13:35: und das wird der Moment nicht perfekt aber er wird so echt.

00:13:43: Und ihr in diesem Moment, wenn ihr also ein Spaziergang macht und eure Umwelt bewusst wahrnimmt seid ihr achtsam.

00:13:56: Und der nächste fast logische Schritt nach dem ihr all das aus eurer Umwelt wahrgenommen habt wäre euch wahrzunehmen.

00:14:06: da könnte man Vanim, wie fühlt sich mein Körper an?

00:14:10: Wie bewege ich mich?

00:14:11: Ist mir warm.

00:14:12: Ist mir kalt.

00:14:14: Wie ist meine Atmung?

00:14:17: Mein Herz schlagt schneller, sehr langsamer.

00:14:20: Bühre ich die frische Luft?

00:14:23: Atme ich mal vielleicht bewusst nur durch die Nase ein?

00:14:27: Kann ich das spüren?

00:14:28: Kann nicht das riechen?

00:14:29: Kann nichts draußen über die Atmungen wahrnehmen?

00:14:36: Tut mir vielleicht was weh!

00:14:38: Fühle ich meine Füße auf dem Boden?

00:14:43: Gibt verschiedene Theorien um die Fragestellung, ob und welche Auswirkungen es hat wenn man zum Beispiel bare Fuß seinen Boden wahrnimmt.

00:14:55: Zum Beispiel einfach in Garten geht Schuhe aussocken aus und an den Boden spürt.

00:15:02: Ich wohne nun im breiten Lagen bei denen ich das nicht das ganze Jahr so machen könnte.

00:15:08: Außerdem fange ich an, dann zu frieren und meine Füßchen mögen das auch ehrlicherweise gar nicht so gerne.

00:15:13: Bin ich immer ein bisschen neidisch auf Menschen die das das ganze Jahr tun können weil sie in solchen Klimazonen leben?

00:15:20: Man kann es aber auch wenn man sonst draußen ist.

00:15:23: Es ist zwar nicht ganz so effektiv Aber seine Umgebung und sich In dem Moment in seiner Umgebungsspön Das kann man durchaus schon Was aus meiner Sicht schwierig ist Und das ist für mich persönlich auch immer wieder eine neue Herausforderung.

00:15:39: Wie wir immer wieder neu im Moment ankommen können, also tatsächlich Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zurückzuholen.

00:15:49: Mir helfen dann Fragen wie was sehe ich gerade bis höre ich gerade?

00:15:54: Wie fühlt sich dieser Moment an?

00:15:57: Das könnt ihr durchaus auch tun wenn ihr mit anderen zusammen seid und das Gefühl habt ihr seid ganz anders vor allen Dingen wenn euch Dinge einholen, quasi die Herrschaft über euer Gehirn nehmen und ihr gar nicht mehr da seid wo ihr eigentlich seid.

00:16:14: Wenn es euch so geht wie mir, dann seid ihr drei Stunden später wieder zu Hause nachdem wir mit euren Freunden unterwegs waren und stell dann fest, ihr wart gar nicht im Moment denn als du mit eurem Freundin unterwegs war habt ihr über zehn andere Dinge nachgedacht.

00:16:28: und wenn sie dir nicht Zuhause wart, dann denkt ihr darüber nach wie es eigentlich mit den Freunden war und dass er gar nicht in dem Moment war.

00:16:34: Ihr seht zum bisschen, warum das ein Teufelskreis ist.

00:16:38: Nun geht die Welt nicht unter wenn man mit den Gedanken mal abschweift aber vielleicht passt ihr, wenn ihr da nicht mal ab und zu eine Regel vorschiebt.

00:16:44: ganz viele wunderschöne Momente.

00:16:47: Ich kann euch nur dazu ermuntern wiederholt nicht jeden eurer Gedanken zu ernst nehmen.

00:16:54: Nicht jeder Gedanke den ihr habt ist wertvoll für euch Und braucht eure Aufmerksamkeit Und schon gar nicht ist es wahr, nur weil ihr es denkt.

00:17:06: Ihr könnt natürlich auch euch selbst helfen indem ihr kleine Momente bewusst wahrnehmt.

00:17:11: Ihr seht hier ein großes weiteres Thema in diesem Podcast.

00:17:16: wie oft habe ich euch schon gesagt dass das Leben ja nicht nur aus irgendwelchen Höhlenpunkten besteht sondern eben gerade in den kleinen Momenten die euch hohe innere Zufriedenheit oder sogar Glück schenken können.

00:17:32: In jedem Fall können Sie Euch ankern, im Moment anzukommen.

00:17:37: Denk mal mein Beispiel aus einer der letzten Folgen wie ich mich freue meinen ersten Tee am Morgen zu trinken, wie ich den spüre und den wahrnehme.

00:17:47: Solche Momente und Rituale können helfen ihm hier und jetzt zu sein und nicht zehn Schritte voraus!

00:17:54: Gerade morgens für eine schöne Morgenroutine kann ich Euch das nur ans Herz legen, denn Auch mein Kopf rast mir schon drei Stunden um voraus weg und überlegt, was alles zu machen ist an einem Montagmorgen.

00:18:09: Und dann in dem Moment trotzdem anzukommen... ...und sich nicht davon zu hundert Prozent vereinnahmen zu lassen!

00:18:17: Das vielleicht sogar das wahre Geschenk?

00:18:20: Aber ihr könnt vielleicht auch überlegen ob das andere Sachen für euch sein können.

00:18:23: Nach den letzten Wolken paar mal überlegt was euch vielleicht noch helfen könnte.

00:18:27: Ich hab da angedacht es für viele Menschen die ich kenne Gerade Gespräche helfen können.

00:18:32: Also nicht nur mit sich allein zu sein, sondern mit anderen ankommen und das auch vielleicht als Ritual zu haben.

00:18:38: Ihr könnt jetzt zum Beispiel denken an gemeinsames Frühstück Mit eurem Partner oder anderen Familienmitgliedern.

00:18:49: Häufig ist eine Wiederholung dieser Rituelle hilfreich um so einen Ankermoment zu haben.

00:18:55: Es könnte aber auch was im Außen sein.

00:18:58: Das ist jetzt nicht unbedingt an einer Sache, wie ein Kaffee oder Tee hängt zu hören.

00:19:02: Erstes Morgen licht!

00:19:05: Für manche Menschen kann es exakt der Moment der Ruhe sein, der Anderen sogar ein bisschen unruhe bescheren kann – also Unruhe quasi in der Ruhr.

00:19:16: für einige aber verandert der Moment, indem sie bewusst nochmal einmal durchatmen bevor zum Beispiel einem Montag so richtig alles losgeht.

00:19:29: Ich kann euch an der Stelle sagen, dass ich nicht glaube das es immer nur darum geht vollständig jeden Moment hundert Prozent präsent zu sein.

00:19:40: Ich weiß nicht ob das geht.

00:19:42: vielleicht falls sich da jemals hin komme...ich sage euch Bescheid!

00:19:47: Ich bin da jedenfalls definitiv noch nicht aber ich glaube das ist schon reichen kann wenn wir zwischendurch immer wieder dort ankommen wo unser Leben eben wirklich stattfindet.

00:19:59: im Jetzt War only one question?

00:20:10: Vielleicht eine Frage, die bleibt.

00:20:13: Wenn du sie weiterdenken oder eine eigene mitbringen möchtest findest du uns auf Instagram unter OnlyOneQuestion Oder du schreibst uns direkt.

00:20:22: Die Immeradresse findest Du in den Schonels.

00:20:24: Danke dass du dir Zeit genommen hast.

00:20:27: Wir hören uns in der nächsten Folge.

00:20:29: Bis bald!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.