18 | Dankbarkeit

Shownotes

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00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.

00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.

00:00:21: Ehrlich?

00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!

00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.

00:00:32: Warum Dankbarkeit so viel verändert?

00:00:36: Oder auch quasi als Untertitel, warum macht uns Dankbarkeitsbefriedener und wie können wir das im Alltag so richtig leben.

00:00:48: Also erstmal Dankbarkeiten klingt einfach vielleicht sogar ein bisschen banal für den einen oder anderen.

00:00:59: Der ein oder andere von euch hört das jetzt und sagt, oh Gott.

00:01:03: Nicht sie auch noch!

00:01:04: Ich höre das überall.

00:01:06: Wenn ihr das jetzt denkt vielleicht ist es gerade nicht die richtige Folge für euch?

00:01:10: Oder vielleicht gerade

00:01:12: doch?!

00:01:14: Denn ich würde euch gerne einmal ohne irgendwie Wu-Wu Isotere Good Wipes Only ja all das heute nicht sondern einfach nur was is eigentlich Dankbarkeit?

00:01:28: Warum funktioniert das vielleicht nicht?

00:01:30: oder hat es vielleicht in der Vergangenheit nicht für euch funktioniert?

00:01:34: Und natürlich auch, wie kanns für euch funktionieren.

00:01:38: Die allermeisten wissen ja schon Dankbarkeit ist an sich was Gutes irgendwie, auch wenn man Vielleicht noch keinen Zugang zur Dankbarigkeit hat, aber man weiß irgendwie Das ist wahrscheinlich eine gute Sache und trotzdem fällt es ja doch vielen schwer dass so richtig zu fühlen.

00:01:56: stattdessen Denken wir ja doch eher so an das was fehlt oder an das, was nicht so gut ist.

00:02:04: Oder was wir vielleicht auch gerne anders hätten.

00:02:08: Warum ist das so?

00:02:10: Naja wenn ihr ganz viele von meinen Folgen schon gehört habt dann wisst ihr natürlich ein Stück weit warum das so ist.

00:02:15: Für alle diejenigen unter euch verdient dass heute die erste Folge ist habe ich natürlich eine kurze Erklärung Auch wenn das so schwierig ist.

00:02:22: gucken wir uns mal einmal an.

00:02:24: Warum Dankbarkeit trotzdem einen so großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben kann.

00:02:31: Ich erkläre euch heute in der Folge, wie sonst auch einmal psychologisch was ist Dankbarkeit eigentlich?

00:02:38: Warum sie nachweislich wirkt und wie wir es dann im Alltag integrieren können.

00:02:44: So das nicht kompliziert, das nicht kündig, dass es nicht irgendwie.

00:02:49: ihr müsst jetzt nicht erst mal eine Ecke in eurem Zimmer bauen So eine Dankbarkeits-Ecke oder so.

00:02:56: Oder müsst euch Meditationskissen kaufen, wobei wenn ihr das wollt kauft euch Medrationskissen.

00:03:01: Meditation ist mega!

00:03:02: Aber... Das ist hier alles gar nicht nötig?

00:03:05: Ich würde sagen ich kann euch heute Dankbarkeit in den Alltag integrieren Wenn ihr, ich sag mal Eine bis zwei Minuten übrig habt und ich wette mit euch Ihr hättet ein bis zwei minuten übrig.

00:03:17: Also vielleicht aber erstmal einen Schritt zurück.

00:03:19: Wo war ich hier?

00:03:20: total In mein Let's go for it Modus übergehe.

00:03:25: Warum funktioniert erstmal Dankbarkeit nicht einfach so?

00:03:29: Das ihr werdet wahrscheinlich schon spüren, das muss ja meine erste Aussage sein.

00:03:35: Klar woran liegt es?

00:03:36: an unserem Gehirn.

00:03:38: Total große Überraschung!

00:03:40: Aber es ist nun mal der absolut wichtige Ausgangspunkt für alles was wir wahrnehmen.

00:03:47: und unser Gehirnt ihr wisst das Ist nicht darauf ausgelegt, automatisch irgendwie dankbar zu sein.

00:03:53: Im Gegenteil!

00:03:54: Wie ihr wisst ist unser Gehirn darauf ausgelegt Probleme zu erkennen.

00:04:01: Wir sehen viel schneller was fehlt wir nehmen negatives stärker wahr wir gewöhnen uns am positives.

00:04:08: all das habt ich schon gelernt und wisst dir schön.

00:04:10: und ihr wisest dass es die hedonische Anpassung Und wir wissen auch schon aus den vorherigen folgen Das können wir nicht einfach aushebeln oder machen, dass das nicht mehr da ist.

00:04:19: Das ist viel zu sehr in uns verankert und es ist auch wichtig sich selbst daran zu erinnern, dass Dinge die uns einmal glücklich gemacht haben ja nach relativ kurzer Zeit normal werden und deswegen Dankbarkeit definitiv nicht einfach automatisch funktionieren schon gar nicht längerfristig.

00:04:40: Es könnte durchaus sein, dass ihr ein sehr positives Erlebnis habt.

00:04:43: Das macht euch total glücklich und ihr seid auch in dem Moment dankbar oder vielleicht nicht direkt im Moment mit kleinem zeitlichen Abstand aber doch in einem engen zeitlichen Zusammenhang.

00:04:56: Das heißt Dankbarkeit die über diesen Moment hinaus wirken können soll braucht deutlich mehr Aufmerksamkeit von uns dabei.

00:05:08: Vielleicht als kleiner Motivator, psychologisch betrachtet ist es geradezu garantiert für euch das Dankbarkeit wirken wird.

00:05:18: Immer unterstellt ihr seid sonst auch einigermaßen gesund und psychisch stabil.

00:05:23: Dankbarkeitspraxis hat eindeutig weniger starke Effekte wenn ihr gerade mit ganz großen Lebensthemen kämpft kann euch aber auch in diesen Situationen unglaublich gut unterstützen.

00:05:36: Wichtig ist dass Dankbarkeit deutlich mehr ist als nur ein Gefühl, sondern es ist eher eine Form der Wahrnehmung.

00:05:44: Deswegen habe ich eben auch gesagt, Dankbarigkeit ist wahrscheinlich nicht sofort da wenn ihr gerade total glücklich seid, sondern dann empfindet ihr ja Glück und Freude!

00:05:54: Und da Dankbarheit keine Emotionen ist trotz erstmal nicht in dieser ersten Reaktion auf, Es kommt eigentlich eher im Moment zeitlich versetzt, zu dem was euch eigentlich glücklich gemacht hat.

00:06:09: Eher als eine Form der Bewertung, naja eben eure Wahrnehmung zu den Dingen die gerade passiert sind.

00:06:17: es ist so dass wir Dankbarkeit in ganz verschiedenen Situationen empfinden aber was relativ stabil ist ist was dann in dem Moment passiert wenn wir dankbar sind.

00:06:32: zum einen Unser Fokus verschiebt sich, zum anderen wir nehmen mehr Positives wahr.

00:06:40: Wir nehmen insgesamt mehr wahr aber eben auch Positives und unser Gehirn speichert positive Erfahrungen dadurch stärker ab weil wir nämlich unseren Fokus unsere Wahrnehmung darauf ja fokussiert haben.

00:06:59: Studien zeigen auch dass Menschen die regelmäßig Dankbarkeit praktizieren und ich erkläre euch gleich, was man eigentlich damit meint wenn Leute sagen sie haben eine Dankbarkeitspraxis oder Sie praktizierendankbarkeit.

00:07:12: Diese Menschen berichten regelmäßig von mehr zufriedenheit und zwar so global pauschale Gesamtzufriedenheit also mehr davon jedenfalls!

00:07:22: Sie fühlen sich weniger gestresst auch messbar ist das Stress erleben für den Körper geringer sie schlafen besser Und sie haben auch stabilere Beziehungen.

00:07:35: Damit sind nicht nur Liebesbeziehungen gemeint, sondern da sind alle zwischenmenschlichen Beziehung zu Freunden und zu Familienmitgliedern unnatürlich auch zu Partnern gemeint.

00:07:46: Wichtig ist dass ihr von vornherein wisst und wenn ihr euch mit Dankbarkeit auseinander setzt.

00:07:51: also Langbarkeit ist kein Zaubermittel Denn Langbarität kann die tatsächliche Situation Also das was wirklich gerade is nicht ändern.

00:08:03: Aber, und das ist ein sehr großes aber die Dankbarkeit kann verändern wie wir diese Situation erleben oder auch wie sich eine Situation von dem Wie wir sie erlebt haben in uns manifestiert.

00:08:19: Das bedeutet ich formuliere das nochmal um um es vielleicht noch ein bisschen greifbarer für euch zu machen innerhalb einer Situation Aber auch nach einer Situation ist entscheidend, wie wir diese Situation wahrgenommen haben um unter anderem zu steuern.

00:08:40: Wie wir die einsortieren?

00:08:42: Wie wir uns in der Situation fühlen kurzfristig wie auch langfristig und aber auch wie wir uns vielleicht insgesamt fühlen.

00:08:51: jeder der schon mal eine Situation hatte keine Ahnung.

00:08:54: ich nehme am Beispiel was ich auch glaube ich in der letzten vorletzten Folge hatte Ich fahre Auto, treue Zuhörerin und zurerer Wissen schon.

00:09:02: Ich fache gerne Auto Und ich habe ein total entspannt morgen und die Leute fahren genauso verrückt oder genauso gut wie immer.

00:09:13: Aber ich bin entspannt!

00:09:14: Ich fahr einfach dann lasse mich noch in den Auto rein Die Sonne scheint... Ich hab den Eindruck ich bin noch viel schneller bei der Arbeit angekommen als sonst Und auch überhaupt atme mich gerade durch Freue mich über mein schönes Auto.

00:09:31: Vielleicht habe ich noch ein Themet, den ich genieße auf der Fahrt.

00:09:35: Alles ist super!

00:09:37: Was ich wahrnehme in dieser Situation hat ganz viel damit zu tun und welche Grundstimmung ich sowieso bin aber auch wie ich diese einzelnen Punkte bewerte dass sich wahrnehmen und überhaupt sehr urst scheint die Sonneortasse aber schön oder ich quasi denke ich komme hier gerade gut durch.

00:09:54: das ist aber gut.

00:09:56: Oh, wie schön!

00:09:57: Ich mag mein Autos voll gern.

00:09:59: Cool dass ich so ein schönes Auto habe.

00:10:00: All diese Dinge haben ganz viel damit zu tun, wie ich mich generell sowieso an dem Vormittag fühle wenn ich zur Arbeit fahre.

00:10:08: Selbstverständlich könnte die Situation auch genau anders sein und das wäre durchaus hätte das auch was mit meiner Grundstimmung zu tun Und wie ich dadurch vielleicht die Situation wahrnehme, nämlich gleiche Situation.

00:10:21: Ich ärgere mich über einen, der hätte mich doch mal reinlassen können.

00:10:24: Dann wäre ich doch schneller noch bei der Arbeit.

00:10:27: Mein Auto macht irgendwie komische Geräusche.

00:10:28: War das eigentlich schon immer so?

00:10:30: Hoffentlich muss es nicht in die Werkstatt.

00:10:33: Mist!

00:10:33: Die Sonne scheint so... Habe gar keine Sonnenbrille mit und jetzt sehe ich gar nicht richtig.

00:10:38: Hoffentlich habe ich keinen Unfall.

00:10:40: Okay, ich hab' das jetzt einfach mal umgedreht.

00:10:42: Warum habe ich mir dafür so viel Mühe für euch gemacht?

00:10:44: Na ja, weil diese Situation durch Dankbarkeit eben nicht in der Sache verändert werden kann.

00:10:50: Die Situation ist die Situation, auch Dankbarkeit kann nur zum gewissen Grad etwas mit meiner Grundstimmung machen.

00:10:56: Und wenn ich einfach zehn Minuten zu spät losgefahren bin und von ersten Moment an meine Fahrt unter Stress bin dann kann nicht so dankbar sein wie von hier bis nach Mappen.

00:11:05: das wird am Ende kein Unterschied machen sondern Ich werde Diese Dankbarkeit wahrscheinlich entweder gar nicht empfinden.

00:11:12: und sogar wenn mir jetzt jemand kiemen mit Dankbarkeiten würde ich sagen, ey ganz ehrlich bleibt mir weg mit deiner Dankbarigkeit.

00:11:17: Ich bin total unter Strom hier läuft überhaupt nichts.

00:11:20: was willst du eigentlich von mir?

00:11:23: Und das ist das was ich meine mit.

00:11:25: die Situation ist die Situation und Dankbarkeit kann diese im Regelfall nicht verändern aber sogar in einer stressigen Situation Wenn ich innerhalten würde, durchatmen würde vielleicht sogar kurz die Augen schließe.

00:11:39: Also mein Rad ist nicht beim Autofahren die Augen zuzumachen ja also um Gottes Willen aber das denkt ihr wahrscheinlich auch nicht sondern es geht um dass innerhalten und zu sich kommen und durch atmen und sagen wir mal alles läuft schief an dem Morgen auf den Weg zur Arbeit Und ich bin spät dran und vielleicht bin ich spät daran weil ich einfach nicht aus einem Buschen gekommen bin.

00:11:58: So Ja Es ist trotzdem so dass ich immer noch denken könnte Boah, die Sonne scheint heute.

00:12:04: Heute wird ein schöner Tag!

00:12:07: Das tut mir grad gut das lass ich grad mal zu.

00:12:10: Das macht immer noch nicht dass ihr vielleicht denke dass alle anderen Autofahrer doof sind aber wie ich es bewährte ist vielleicht schon noch ein bisschen in meiner Hand oder Ich kann mich darüber freuen dass ich ein schönes Auto habe oder Dass sich gleich noch einen Schluck von meinem Lieblingstier nehme.

00:12:26: also ihr versteht schon worauf ich hinaus möchte.

00:12:29: Es ändert nicht alles und schon gar nicht wenn er in einer intensiven Grundstimmung seid.

00:12:36: Und vor allen Dingen ändert es objektiv nichts an der Situation, das ist ein ganz wichtiger Punkt!

00:12:41: Wir machen hier uns nicht die Welt wie sie uns gefällt sondern aber was spannendes ist dass wir diese Situation wahrnehmen und auch wie wir zum Beispiel jetzt um ein Beispiel weiterzudenken den restlichen Tag uns fühlen.

00:12:54: also wir kommen bei der Arbeit an Und wie wir dort ankommen und den Stadien in den Tage wahrgenommen haben, das kann durchaus den ganzen Tag in uns weiter fortwirken.

00:13:05: Für alle die jetzt von euch sagen ist ja alles schön und gut aber ganz ehrlich ich habe das schon mal probiert und es hat überhaupt nicht funktioniert.

00:13:11: für mich dann weiß ich natürlich nicht hundertprozentig warum das nicht für euch funktioniert hatte.

00:13:17: Ich habe aber eine sagen wir mal sehr starke Vermutung woher und warum dass vielleicht nicht geklappt haben könnte Denn ich habe das schon wirklich ganz oft gehört, ich hab das schon mal versucht.

00:13:30: Das hat aber überhaupt nichts gebracht!

00:13:32: Ich glaube es ist voll überbewertet und so ein Influencer-Scheiß.

00:13:36: für mich funktioniert das nicht.

00:13:38: Zu meiner Sicht ist oft das Problem dass Dankbarkeit zu abstrakt angegangen wird.

00:13:44: Und das ist es im ersten Moment auch wenn man nicht ein paar kleine Tools an die Hand kriegt und vielleicht dankbarkeit pragmatisch Lebensnah anzugehen, so dass es einem auch wirklich etwas bringt und auch schon mal eine kleine Aussicht wo die Reise hingehen soll.

00:14:03: Wie ich Dankbarkeit fühle!

00:14:07: Die Allermeisten wenn sie sich mit Dankbarkeits das erste Mal auseinandersetzen sagen sich innerlich sowas wie Ich bin dankbar für mein Leben oder ich bin dank bar für alles So Und was wir uns überlegen ist Vielleicht ja die auch Wahrheiten stückweit, also ich sage ja nicht dass das nicht stimmt.

00:14:28: Das Problem ist es viel zu groß Es ist viel zu unkonkret.

00:14:32: und ganz ehrlich unser Gehirn kann damit überhaupt nichts anfangen.

00:14:36: Keine Ahnung was da in unserem Gehirnt passiert aber es wird jedenfalls nicht irgendwie Zufriedenheit Gelassenheit oder innere Ruhe ermöglichen.

00:14:45: das kann ich euch ganz ganz sicher sagen Denn was Dankbarkeit braucht im Sinne der Funktionsweise, die ich euch heute nahebringen möchte ist.

00:14:54: Dankbarkeit muss auf jeden Fall ganz konkret sein und wenn ihr euch das jetzt vorstellt an meinem Autoverbeispiel da habt ihr glaube ich schon mal vielleicht eine kleine Idee gekriegt in welche Richtung das gehen könnte.

00:15:06: weil das aber jetzt so ein ja so ein Ich-Beispiel ist würde ich euch gerne drei einfache und total realistische Ansätze an die Hand geben, die im Regelfall die Versprochenen vielleicht nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nehmen müssen.

00:15:24: Ihr könnt damit natürlich auch mehr Zeit verbringen aber mir geht es darum dass Dankbarkeit nicht irgendeine abgehobene Praxis ist oder Routine für die ihr gar keine Zeit habt oder von denen ihr ja keine Ahnung habt und deswegen kann das auch gar nicht für euch funktionieren.

00:15:41: ich glaube persönlich an der Grunde, warum Dankbarkeit so effektiv ist und so gut funktioniert ist.

00:15:47: Weil man fast gar nichts dafür können muss!

00:15:50: Ist total einfach!

00:15:51: Und ihr könnt das auch.

00:15:53: erstens klein statt groß denken.

00:15:57: Was meine ich damit?

00:15:59: Ihr sollt wenn ihr euch überlegt wofür ihr dankbar seid nicht anders große ganze Denken wie in meinem Beispiel eben euch bin dankbar für mein Leben sogar wenn ihr dankba für euer Leben seid.

00:16:11: Sondern und es gibt sicherlich ein, zwei Konstellationen.

00:16:15: Zum Beispiel wenn man einen Unfall überlebt oder eine schwere Krankheit bei dem diese Aussage vielleicht noch mal ne ganz andere Bedeutung hat das weiß ich auch.

00:16:24: aber sogar in dieser Sache muss man fairerweise sagen ist das häufig zu groß Und nicht mehr fassbar.

00:16:31: plus Auch in solchen riesengroßen krassen Sachen wie einer schwerste Krankheit überleben ja Hedonischer Ansatz.

00:16:41: Totaler Mist, man gewöhnt sich dran!

00:16:43: Man hat überlebt.

00:16:44: zwar, wirkt das nicht sofort, das greift nicht so schnell durch aber es wird kommen und dann ist es normal dass ihr lebt.

00:16:51: Und die Dankbarkeit dafür nimmt automatisch ab und ist auch irgendwann wieder viel zu abstrakt weil ihr gar nicht mehr in der konkreten Situation seid.

00:17:00: deswegen denkt er an kleinere vielleicht sogar alltägliche Sachen.

00:17:06: Für viele Menschen kann das zum Beispiel ein gutes Gespräch sein oder einen Moment der Ruhe.

00:17:14: Viele Menschen genießen, Stille in sich gekehrt sein können – kann aber auch irgendwie ein total aufregender schöner Moment sein, indem man ganz viele aufregende Gefühle hatte….

00:17:30: Das kann aber so was Benales sein wie der Kaffee am Morgen!

00:17:33: Ihr könnt es euch schon denken, bei mir ist das regelmäßig DT am Morgen.

00:17:37: Es könnte im Moment der Entspannung sein... ...es kann ein Lächeln sein!

00:17:43: Es kann was in der Natur sein Die Art wie euch euer Haustier anguckt.

00:17:49: Es kann natürlich auch Ein kleine Erfolg sein.

00:17:53: Es kann das Gefühl sein wenn man weiß ich nicht seinem Sport nachgegangen ist und einfach sich gut fühlt, weil man was für sich und seinen Körper und seine Gesundheit getan hat.

00:18:04: Es kann in unglaublich vielen Situationen stecken.

00:18:09: Für mich ist es häufig wenn ich mir Zeit nehme bewusst für jemanden oder jemanden kann auch ich sein aber häufig weil ich ganz bewusst Zeit finde für die Menschen im meinem Leben, die mir wichtig sind.

00:18:25: nicht nur so nebenbei sondern eben ganz bewusst mir die Zeit zu nehmen, das ist etwas was mich häufig sehr glücklich macht.

00:18:33: Aber dann auch wenn ich daran denke immer noch mit großer Dankbarkeit erfüllt umso konkreter ihr seid in euren Gedanken.

00:18:42: vielleicht ist es nicht das ganze Gespräch mit einer guten Freundin oder einen guten Freund sondern ein ganz konkretem Moment in diesem Gespräch weiß ich nicht.

00:18:53: ihr konntet euch öffnen?

00:18:54: Oder ihr konndet einfach mal.

00:18:56: euren gefühlen kann es viel Raum geben und jemand ist da und hört euch zu oder ihr kriegt den krassen Lachfleisch.

00:19:04: Warum wisst er gar nicht mehr?

00:19:05: Aber war einfach ein Mega-Moment, oder ihr macht jemand eine Freude oder jemand kann euch was erzählen und fühlt sich dadurch viel leichter.

00:19:15: und dann kommt dieses entspannte erleichterte Lächeln das fast nur in den Momenten überhaupt sichtbar sind.

00:19:24: Und ihr wisst euch, ich war jetzt richtig für jemanden da und das ist total schön.

00:19:27: Ihr könnt euch daran erinnern.

00:19:29: also umso konkreter, um so wirksamer ist die Dankbarkeit oder die Dankbarkatspraxis.

00:19:37: zweitens kurz aber regelmäßig.

00:19:41: aus meiner Erfahrung heraus und imingens ist es auch gestützt von der Forschung in dem Bereich.

00:19:47: Es braucht keine lange ausschweifende Routine Es reichen tatsächlich ein bis zwei Minuten.

00:19:54: Für viele ist Dankbarkeit eher in der Praxis, die abends gut funktioniert quasi als Resümee des Tages sowas wie was war heute gut?

00:20:04: oder manchmal ist das zu abstrakt sondern manche für manche funktioniert besser.

00:20:10: so etwas wie Was hat sich heute leicht angefühlt?

00:20:13: Oder was hat mir ein leichtes Gefühl vermittelt?

00:20:16: Wann war ich besonders entspannt?

00:20:19: Manche Leute orientieren sich am Anfang, weil es nämlich so viel Leichte ist und auch unterstützt.

00:20:24: Und fragen sie, wann habe ich heute gelächelt?

00:20:27: Was hat mich schmunzeln lassen?

00:20:30: Ist jedenfalls etwas was für mich am Anfang meiner Dankbarkeitspraxis enorm geholfen hat!

00:20:35: Und drittens – und das ist vielleicht ja neben konkret anstelle von abstrakt vielleicht der wichtigste Punkt wirklich wahrnehmen und nicht nur aufzählen.

00:20:51: Der entscheidende Punkt in einer Dankbarkeitspraxis ist, nicht nur zu sagen oder sich innerlich zu sagen – oder meine ich schreibe das auch auf?

00:21:00: Ich bin dankbar für SONNEN!

00:21:03: Deswegen funktioniert es auch ganz hervorragend auch wenn ihr das zum Beispiel nicht verschriftlicht wobei Es gibt genügend Leute die einen Dankbarkeitstagebuch führen.

00:21:12: Ich habe das auch probiert mal für ein Jahr.

00:21:15: Ich fand das total spannend auch geholfen quasi eine Routine in meiner Dankbarkeitspraxis zu haben, heute bevorzuge ich eher das zu denken und es nicht aufzuschreiben.

00:21:27: Obwohl ich immer noch ein großer Verfechter bin davon dass es sehr sinnvoll sein kann viele Dinge auch aufzus schreiben gerade wenn man sich emotional mit etwas Komplexen auseinandersetzen muss.

00:21:38: aber das vielleicht mal für ne andere Folge weil ich festgestellt habe da ist wenig an etwas denke worüber oder was mich dankbar macht oder ja, worüber ich Dankbarkeit empfunden habe.

00:21:53: Dann passiert innerlich etwas mit mir wenn ich diese Sachen denke.

00:21:57: Ich erlebe häufig die Situation noch mal.

00:22:00: Es gibt so ein paar Dinge in meinem Leben Die erfüllen mich immer mit so unglaublicher Dankbarkeits.

00:22:06: Manchmal ist das dann wie sogar eine richtige Welle weil es so intensiv ist und auch emotional ist weil ich natürlich Noch mehr Wahrnehmung als nur die Dankbarkeit, sondern auch die Gefühle, die mit diesem Erlebnis möglicherweise zusammenhängen.

00:22:20: Und das!

00:22:22: Wenn man da wirklich in sich hineinspürt... Das macht die Dankigkeit aus.

00:22:27: Wenn ich zum Beispiel und damit habe ich damals angefangen, Ich hab am Anfang immer nur gar nicht gesagt wofür ich bin heute dankbar, sondern ich habe angefangen mit Wann habe ich heute gelächelt?

00:22:36: Und was passiert?

00:22:37: es ist, ich habe das mit Ich habe ein Lächeln mit einer Freude oder Zufriedenheit, oder sowas in der Atemfalz verbunden.

00:22:45: Das fand ich sehr positiv und wenn es mich zum Lächel bringt dann war das bestimmt eine schöne Situation.

00:22:49: Das war so'n bisschen meine Logik!

00:22:51: Und erstens hat mir das geholfen...ich hatte so einen Anknüpfungspunkt.

00:22:55: und zweitens was eben auch sehr hilfreich war, war ich habe relativ schnell gemerkt dass ich wieder gelächelt habe.

00:23:01: also ich hab an die Situation gedacht, ich habe in dem Moment gelächlt und als ich dran gedacht habe wieder gelächelt.

00:23:09: Und das ist das, was aus einer reinen Aufzählung für die Dinge, für die man vielleicht dankbar ist oder diese Situationen, für denen man dankbar is oder Erlebnisse unterscheidet von einer Dankbarkeitspraxis.

00:23:21: Denn in dem Moment passiert etwas mit dir, passiert etwas mir!

00:23:28: Was genau war denn gut an der Situation?

00:23:30: und man spürt es wieder?

00:23:32: Und wie hat sich die Situation

00:23:34: angefühlt?!

00:23:34: Denn Dankbarkeit kommt ja in vielen Formen.

00:23:36: Dankbarigkeit kann ja Freude sein, wie jetzt mein Beispiel mit dem Lächeln.

00:23:41: Es könnte aber auch eine Form der Erleichterung sein bei meinen Teenagersohn mal wieder von einer Feier spät nach Hause kommen und ich höre die Tür weil ich natürlich nicht richtig schlafe, weil... Ich kann nicht schlafen bis er nicht endlich sicher zuhause ist.

00:23:58: Ich setze mich nicht ins Wohnzimmer und warte auf ihn, weil ich weiß es macht ihn nervös.

00:24:02: Aber ich gehe also ins Bett, aber richtig schlafen tu' ich erst wenn ich die Tür höre Und ich weiß er ist zu Hause, er ist gut nachhause gekommen.

00:24:08: Das ist ja in Form der Erleichterung Auch der Freude!

00:24:11: Aber auch der Erlächterung.

00:24:13: Und alleine wenn ich an dieses Klicken der Tür höere... ...und ich schlaf dann noch sofort ein Weil eigentlich bin ich totmüde.

00:24:19: Dieses Gefühl das macht mich so dankbar Und ich bin so In so einer inneren Ruhe da Und nur wenn ich an dieses Geräusch denke, entfinde ich schon Dankbarkeit.

00:24:32: Das ist aber auch genauso wie wenn ich – na ja das ist vielleicht nicht genau so wie wenn!

00:24:39: Weil es vielleicht doch nicht von der Art und der Gefühle nicht dassgleiche ist.

00:24:43: Aber die Dankbarheit ist die gleiche, wenn….

00:24:46: Ich habe euch davon schon erzählt, wenn ich morgens meine erste Tasse Tee trinke und da noch ganz viel wahrnehmen kann und noch mehr schmecke und noch rieche Und wenn ich mein Lieblingstheem mache und den schon nur dufte, dieses Gefühl das ich dann habe von Gelassenheit, von Entspannung.

00:25:05: Dass ich zum coolen Tee habe... dass ich mir die Zeit genommen habe, den jetzt schön aufzubrühlen.

00:25:12: Ach, dass ich mich auch mit der Zeit genommen hab um in die Stadt zu fahren, um den zu kaufen.

00:25:15: Den gibt es nur in einem Laden.

00:25:16: Dauert immer ewig viele Menschen.

00:25:19: Mache eigentlich nicht mal, aber trotzdem!

00:25:21: Und das in der Situation kann ich alles wahrnehmen.

00:25:24: Ich kann mich also zurückversetzen und ich denke da nicht, oh, ich bin dankbar für meinen Tee könnte ich denken Das macht aber nicht viel mit euch.

00:25:33: wenn ihr jetzt aber sagt, mmh ich bin Dankbar für mein Tee und dann denkt ihr in dem Moment zurück Wenn ihr den getrunken habt Ganz viele Menschen im meinem Umkreis ist das eher der erste Kaffee.

00:25:45: Es muss es aber auch nicht sein dass kann Der Geruch von etwas sein oder wie sich etwas angefühlt hat.

00:25:55: Wenn ihr eine Freundin wieder seht und das Gefühl, wie es war dir in den Abend zu nehmen oder wenn ihr nach einem langen Tag nach Hause kommt euren Partner einen Kurs gebt und in dem Moment spürt hier gehöre ich hin und egal was heute war jetzt bin ich wieder Zuhause Was auch immer dass so für Dinge für euch sind die etwas in euch auslösend der Kern in der Dankbarkeitspraxis ist in dem moment sich genau in diese Situation wieder zurückzuversetzen und das ihm mit, zum Beispiel könnt ihr es mit dem kurzen Satz ja ich bin dankbar für.

00:26:32: Aber das müsst ihr nicht mal!

00:26:34: Ihr könnt auch einfach nur daran denken die Dankbarkeit kommt von ganz alleine.

00:26:40: Ihr möchtet es ihr aber wisst... Ich bin und das hatte ich gleich im Intro ja auch gesagt ne?

00:26:45: Dankbarigkeit ist hier kein Saubermittel.

00:26:48: Das ist definitiv keine Folge, bei der ich einfach so tue als ob das irgendwie alles wegzaubert.

00:26:53: Dankbarkeit bedeutet nicht dass man Probleme ignoriert oder alle schön redet oder dass man jetzt immer positiv sein muss.

00:27:03: Man kann nämlich auch dankbar sein wenn man gerade sehr schwere Dinge erlebt und nach meiner Erfahrung es ist total genial gerade in herausfordernden Zeiten Dankbarigkeit wie eine Art Tool zu haben in seiner Werkzeugkiste, um sich selber gerade in einer schweren Situation zu unterstützen quasi selbst zu unterstützen.

00:27:27: Wichtig ist das hier herausnehmend dass es dabei nicht um so ein entweder oder geht sondern es ist quasi eher als eine weitere oder zusätzliche Perspektive zu verstehen.

00:27:41: und auch wenn Dankbarkeit etwas ist was wir auch immer mal wieder fühlen ganz ich sag mal automatisch alleine so ohne dass wir eine Dankbarkeitspraxis haben.

00:27:51: Ich kann euch sagen, dass Dankbarkeit häufig etwas ist was nicht einfach so da ist jedenfalls nicht in dieser Form weil unsere Wahrnehmung und unser Gehirn uns dabei leider nicht unterstützen sondern häufigen steht Dankbarkeiten erst dann wenn wir unseren Blick bewusst verändern und auf etwas Konkretes richten also gar nicht weg von irgendwelchen Problemen aber hin zu dem was zum Beispiel auch also ebenfalls neben vielleicht Probleme, Herausforderungen etc.

00:28:20: da ist?

00:28:22: Meine Erfahrung ist das es oft beides ist und häufig sind wir mehr als nur zwei Dinge sondern drei vier fünf sechs zwanzig Dinge auf einmal.

00:28:32: und ganz ehrlich warum sollte der Dankbarkeit nicht auch mit dabei sein um es uns ein bisschen leichter zu machen?

00:28:38: entscheidend ist deswegen eher vor allen Dingen die Frage worauf richten wir eigentlich unsere Aufmerksamkeit?

00:28:54: Vielleicht eine Frage, die bleibt.

00:28:57: Wenn du sie weiterdenken oder eine eigene mitbringen möchtest findest du uns auf Instagram unter only one question Oder du schreibst uns direkt.

00:29:06: Die Immeradresse findest Du in den Schonels.

00:29:08: Danke dass du dir Zeit genommen hast.

00:29:11: Wir hören uns in der nächsten Folge Bis bald.

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