17 | Negativity Bias
Shownotes
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00:00:03: Willkommen bei Only One Question, der Podcast über die Fragen, die wir alle in uns tragen.
00:00:10: In jeder Folge geht es genau um eine Frage mit so vielen möglichen Antworten – ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie.
00:00:21: Ehrlich?
00:00:22: Ohne schnelle Antworten für Gedanken, die bleiben!
00:00:26: Ich bin Joey, Psychologin.
00:00:31: Warum sieht mein Gehirn immer zuerst das Negative?
00:00:36: Oder vielleicht mit anderen Worten, warum nehmen wir Probleme, Kritik und schlechter Erlebnisse oft stärker wahr als schöne Dinge.
00:00:46: Vielleicht kennst du es ja auch!
00:00:49: Du bekommst zehn total nette Nachrichten und eine kritische.
00:00:55: Und obwohl die meisten positiv waren bleibt genau diese eine Nachricht hängen.
00:01:01: Oder du hast eigentlich einen richtig guten Tag.
00:01:07: Vieles läuft okay, manche ist vielleicht sogar richtig schön und trotzdem kreisen deine Gedanken am Abend um genau eine einzige Sache – nämlich die Eine, die schief gelaufen ist!
00:01:19: Und wenn Du Dich auch schon immer gefragt hast warum ist das eigentlich so?
00:01:24: Warum fühlt sich Negatives oft stärker an als Positives?
00:01:28: Und warum erinnert sich unser Gehirn so viel länger an Kritik als Lob?
00:01:33: Und warum sehen wir auf zuerst Probleme und nicht, dass das was wirklich gut läuft.
00:01:39: Dann ist es genau die richtige Folge für dich!
00:01:42: Denn um diese Fragen geht es heute.
00:01:46: Dabei wollen wir natürlich nicht nur Alltagssituationen auftrösen uns anschauen sondern wie sollte es auch anders sein.
00:01:55: Wir arbeiten auch auf Was passiert eigentlich in unserem Gehirn?
00:02:00: Und vielleicht ist das, was da passiert genau das, wofür unser Gehirnen gemacht wurde und wie können wir damit umgehen.
00:02:07: Wie können wir das vielleicht sogar verändern?
00:02:12: Mit Verändern meine ich aber eher beeinflussen, wie wir uns dabei fühlen.
00:02:18: Als allerallererstes müssen wir mal über unsere Gehirne reden – schon wieder!
00:02:24: Jedenfalls denken das bestimmt einige von euch die das hören.
00:02:27: Aber was soll ich machen?
00:02:28: Unser Gehirn ist nun mal der Dreh- und Angelpunkt unseres Erlebens.
00:02:33: Und wie wir die Welt sehen, wie wir sie einschätzen und wie wir uns dabei fühlen... Was soll ich denn da auch anderes machen?
00:02:39: natürlich müssen wir bei unserem Gehirnen ansetzen!
00:02:43: Denn wenn wir verstehen wollen warum wir negative so stark wahrnehmen müssen wir quasi erstmal einen Schritt zurückgehen aus jetzt täglichem Geschehen einfach mal raus gehen und wirklich fragen Was passiert eigentlich in unserem Gehirn?
00:02:58: Wer in den letzten Folgen aufmerksam war zum Thema Zufriedenheit und Glück, dann habe ich auch viel darüber geredet dass unser Gehirnt sich anpasst oder auch denkt an die Folge zur Thematik zugehörigkeit.
00:03:13: Auch hier habe ich erklärt das unsere Gehirnen reagiert wenn wir nicht dazugehören.
00:03:19: Das ist ja quasi wie schmerz also physischer Schmerz empfunden wird.
00:03:24: Und tatsächlich muss man wissen, unser Gehirn ist nicht dafür gemacht worden dass wir dauerhaft glücklich und entspannt sind.
00:03:33: Unser Gehirne nimmt das zur Kenntnis jemals wenn es das nicht schon total adaptiert hat den Zustand.
00:03:43: aber es ist nicht in der Komplexität oder eine Fähigkeiten darauf gepolt zu einer Leanback Lazy mir doch egal Stimmung zu haben sondern es wurde dafür gemacht, dass wir sicher sind das wir überleben.
00:04:00: Nun bin ich nicht die Art von Psychologin, die immer alles erklärt was in unserem Leben passiert wie wir uns fühlen und was wir wie wahrnehmen mit Evolutionären ansetzen.
00:04:15: unser Gehirn aber macht es mir nicht leicht tausend andere Erklärungen zu finden vor allen Dingen für Phänomene die so Durch die Wange weg für ganz viele Menschen gelten.
00:04:26: Selbstverständlich sind wir viel mehr als nur ein Produkt der Evolution, das was uns individuell geprägt hat und unser soziales Umfeld.
00:04:36: Unser ganz wunderbarer genetischer Mix – dass was Wir SIND auch aufgrund unserer konkreten Vorfahren sprich… Was haben unsere Eltern eigentlich mitgegeben?
00:04:48: Und unsere Großeltern?
00:04:52: Gehen wir so durchs Leben.
00:04:54: Es spielt natürlich eine ganz große Rolle, aber wenn es um Strukturen in unserem Gehirn geht und bestimmte große Phänomene die ganz, ganz viele Menschen genauso erleben erstens ist ja auch ein bisschen beruhigend zu wissen oder?
00:05:13: Also geht euch bestimmt ähnlich wie mir durchatmen und überlegen okay wow das bin halt wirklich nicht nur ich Und das bist noch wirklich nicht nur du, sondern es gibt ganz vielen so.
00:05:25: Mit ganz vielen meine ich fast allen.
00:05:28: Das heißt erstmal wir sind ein guter Gesellschaft.
00:05:31: Das bedeutet aber auch dass all diese individuellen Aspekte die eine große Rolle spielen in unserem Erleben wie wir leben, wie wir fühlen manchmal einen Unterliegendes also quasi ein Thema haben, das sich unserem Einfluss und vielleicht auch unseren Erfahrungen stückweit entzieht.
00:05:54: Und gerade bei dieser Thematik ist es sehr naheliegend.
00:05:59: Der Gedanke ist erstmal wirklich ein leicht evolutionsgetragener.
00:06:07: Es war früher enorm wichtig für unsere Gehirn schnell und kompetent gefahren zu erkennen.
00:06:17: Ich sag jetzt mal ganz platt.
00:06:19: Ein Mensch, der einen Grascheln im Gebüsch ignoriert hat, einstmals vor vielen, vielen, viele, vielen hunderten von Jahren, hat vielleicht einen gravierenden Fehler gemacht – vielleicht sogar den letzten Fehler in seinem oder ihrem Leben!
00:06:36: Ein Mensch der vorsichtiger war lieber zügig und... bewusst auf eine vielleicht Gefahr reagiert hat, hatte eine höhere Lieberlehmens Chance.
00:06:48: Simpel runtergebrochen bedeutet das unser Gehirn hat gelernt?
00:06:53: Achte stärker auf das was schief gehen könnte!
00:06:58: Dabei geht es nicht immer darum dass es eine konkrete Gefahr wirklich gegeben haben muss sondern alleine die Möglichkeit einer Gefahr hat ausgereicht.
00:07:09: Das müsst ihr euch unbedingt merken Wenn wir jetzt uns angucken, wie wir diese Situation heute wahrnehmen und damit meine ich nicht neue Gefahrensituationen sondern ich meine damit wenn unser Gehirn auf lediglich Negatives reagiert.
00:07:26: Und wie man das im Kontext sehen muss.
00:07:27: aber dazu gleich noch ein bisschen mehr.
00:07:29: Diese Art dieser... Ich nenne dies mal Vorprogrammierung unseres Gehirns auf die wir erst einmal nur bedingt Einfluss haben, das passiert schlecht weg quasi ein Stück weit mit uns.
00:07:45: Auf das gehen wir jetzt ein bisschen ein.
00:07:47: dafür gibt es natürlich einen Fensinamen ist ja ganz klar.
00:07:50: Psychologen nennen dass Negativity bei ist.
00:07:54: also wenn ich das jetzt in einfache Worte ausdrücken würde negative Dinge bekommen in unserem Gehirn eine viel größere Aufmerksamkeit mehr Gewicht und bleiben länger als positive Dinge in Erinnerung.
00:08:14: Und wenn ihr mal überlegt, für die allermeisten von euch wird das auch zutreffen, Kritik wirkt stärker als Lob, schlechte Nachrichten wirken stärker und länger nach als gute.
00:08:27: Fehler bleiben ganz lange im Kopf und Erfolge sind nur kurzfristig so eine Art Tröster.
00:08:35: Unangenehme Erlebnisse prägen sich stärker ein.
00:08:40: Unser Gehirn behandelt ihm negativer Information so, als wären sie wichtiger.
00:08:47: Ganz klar wenn negative Informationen das über Leben gesichert haben, naja könnte man ja auch einfach mal frech behaupten dann sind die doch auch wahrscheinlich wichtiger.
00:08:59: Gibt es etwas Wichtigeres als Überleben?
00:09:02: Für unser Gehirnen wahrscheinlich erstmal nicht!
00:09:04: Das dass aber... Heute dazu führt, dass zum Beispiel Kritik so viel stärker wirkt als Lob und eine Kritik sicherlich nicht gleichzusetzen ist wie eine wirklich evolutionär relevante Lebensgefahr die eigentlich dahinter steckt das unser Gehirn, das du bewertet.
00:09:25: Das wiederum es.
00:09:26: ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:09:29: heute können wir natürlich auch in Lebensgefahren sein Und diese Mechanismen können auch dazu dienen, unser Überleben zu sichern.
00:09:38: Gar keine Frage!
00:09:39: Und so wie die Welt momentan ist gibt es bestimmt viele Orte in denen das auch essentiell ist.
00:09:46: Natürlich gucken wir uns sowas... Das ist nicht die Frage der heutigen Folge.
00:09:49: ich will nur sagen natürlich ist dieser Funktion nicht vollständig absolviert aber in einem Land indem wir vergleichsweise sicher sind Und jedenfalls nicht um das tägliche Überleben kämpfen müssen und schon gar nicht mit den evolutionären Hintergründen, die unser Gehirn einstmals geprägt haben.
00:10:11: Ist ein typisches Beispiel für diesen Negativity-Bias wirklich eine ganz alltägliche Kritik?
00:10:18: Stellt euch einfach mal vor ihr postet was bei Social Media.
00:10:24: Ein Foto von euch aus dem Urlaub!
00:10:28: Mir wird grad nichts was so sein... Und in den Kommentaren kriegt ihr zehn Komplimente und es gibt einen kritischen, nicht mal?
00:10:38: Ich sag das ganz bewusst.
00:10:39: Nicht mal ein negativen sondern einen kritisch kommentar.
00:10:42: oder ihr wart beim Friseur und habt neun Haarschnitt und bekommt super viel positives Feedback dafür.
00:10:50: Leute sagen hey du siehst super schick aus wow!
00:10:53: Das steht dir so richtig gut und eine Person hat vielleicht Eine negative Bemerkung.
00:11:01: So etwas, wie fand ich vorher besser?
00:11:04: Oder ... hm ... Weißt ja nicht ob die neue Farbe dir steht, siehst ein bisschen Blass aus oder vielleicht sagen auch gar nichts und du glaubst das nur zu merken anhand der Reaktion dass es vielleicht nicht gut finden.
00:11:19: Interessanterweise ist für die Allermeisten diese Situation und auch das Verhältnis.
00:11:25: Ich habe es natürlich ganz bewusst so gewählt, wir reden von einer Situation in der mir ganz viel positives Feedback kriegt um nur einen ganz kleinen Anteil an Keim oder negativen Feedback und häufig denken die allermeisten von uns tagelang noch über diese eine einzige negative Bemerkung oder den kritischen Kommentar nach indem man irgendwie glaubt okay jetzt hab ich vielleicht doch irgendwas falsch gemacht Das ist doch nicht gut.
00:11:55: Die vielen Komplimente sortiert unser Gehirn nach einem kurzen, kleinen freudigen Moment gekonnt weg und übrig bleibt am Ende des Tages der eine, die kritisch geguckt hat oder vielleicht auch etwas kritisch gesagt hat oder irgendwie wirklich zum Ausdruck gebracht hat, dass sie das nicht gut finden.
00:12:14: Mein Lieblingsbeispiel ist übrigens immer im Straßenverkehr bepassionierte Autofahrerin.
00:12:19: Manchmal bereue ich das, wohne in der Großstadt und manchmal denke ich ach du meine Güte.
00:12:23: Warum setzst du dich bloß ins Auto?
00:12:24: Und warum bist du nicht einfach im Bus gestiegen?
00:12:26: Mache auch oft genug!
00:12:28: Ich liebe auch mein Fahrrad aber... ...ich fahre eigentlich gerne Auto.
00:12:32: Interessanterweise erlebe ich dort durchaus auch total nette Sachen.
00:12:38: Jemand lässt sich rein oder gibt dir ein nettes Zeichen oder denkt mit vielleicht kritischeren Situationen und so, dass alle irgendwie aneinander vorbeikommt oder fährt super vorausschauend.
00:12:55: Und die Vorsicht und die Umsicht spürt man.
00:12:58: Es entspannt die gesamte Autofahr-Situation.
00:13:01: Aber es gibt ja auch die Drängler!
00:13:04: Oder die sich rein schmuggelnd in die Hupa... Die gefährliche Situation auslösen.
00:13:13: Auch wenn man vielleicht kein Wort hören kann, weil sie In ihren Autos sitzen und soweit weg sind, und dennoch weiß man das sie wild schimpfen.
00:13:21: Ein quasi B-Schimpfen auch wenn man die Worte nicht hört.
00:13:24: oder oder oder.
00:13:26: Und in Erinnerung bleibt der eine Huber, der einem wahnsinnig gemacht hat Oder etwas in der Art.
00:13:33: Nicht die zehn anderen, die total nett waren umsichtig waren normal.
00:13:37: Auch die normal gefangenen sind diese wie so schon gar nicht.
00:13:40: Und das bleibt Insbesondere, wenn man vielleicht selber denkt, habe ich vielleicht jetzt auch nicht perfekt gelöst die Situation.
00:13:47: Hätte ich noch was anders machen sollen oder habe ich doch nicht richtig aufgepasst?
00:13:50: Habe ich mich richtig verhalten?
00:13:52: der Kopf rattet jedenfalls munter drauf los häufig viel viel länger als uns eigentlich überhaupt lieb ist und da fragt man sich natürlich schon ein Stück Warum ist das so?
00:14:06: Naja eine Hauptgrund dafür ist dass unser Gehirn Kritik oft, sicherlich nicht immer aber oft als soziale Gefahr interpretiert.
00:14:18: Und ihr erinnert euch bestimmt an die Folge zum Thema Zugehörigkeit.
00:14:23: Soziale Ablehnung war früher tatsächlich häufig etwas das unsere Sicherheit bedrohen konnte.
00:14:32: Wir waren regelmäßig und dass jetzt nicht irgendwie nur vor tausende von Jahren sondern vor wenigen, wenigen hundert Jahren war ein Ausschluss aus einem gesellschaftlichen Gefühl, welches auch immer wir hatten gegebenenfalls Existenzgefährden.
00:14:49: Also es hat tatsächlich unsere Sicherheit im Kern bedroht.
00:14:53: Nicht dazu zu gehören, ausgeschlossen zu werden oder auch negativ bewertet zu werden war relevant und das natürlich schon ganz lange.
00:15:01: Es ist also ein evolutionären Kern und kann bis heute wirken.
00:15:09: Deshalb reagieren wir auf Kritik häufig sehr, sehr sensibel.
00:15:14: Also nicht nur weil man nicht kritikfähig wäre oder weil man nichts Negatives hören könnte sondern es löst etwas in uns aus dass für viele vergleichbar ist mit einer echten Bedrohung ihrer Sicherheit.
00:15:34: natürlich denken wir das nicht bewusst.
00:15:36: Ich vermute sogar würden wir das bewusst denken, wenn wir wahrscheinlich zu einem anderen Ergebnis kommen und uns vielleicht sogar auch anders fühlen.
00:15:44: Sondern diese Punkte laufen parallel also in unserem Kopf ab ohne dass wir sie groß steuern können.
00:15:51: Dazu kommt nun auch noch, dass wir uns negative Erlebnisse leichter merken!
00:15:58: Ist natürlich schon auch noch die Frage warum ist das denn so?
00:16:01: Na ja, ihr könnt es euch wahrscheinlich denken.
00:16:02: Die Erklärung ist natürlich naheliegend nach dem was ich euch schon erklärt habe aber... Es kommt noch etwas anderes hinzu.
00:16:08: Denn im Kontext ist zu sehen, dass negativer Erlebnis und das kann durchaus auch eine Kritik sein viel stärkere emotionale Reaktionen in uns auslösen können Und starke Emotionen sorgen dafür Dass wir Erinnerungen viel tiefer bleiben da meine ich damit Abspeichern können.
00:16:29: Das bedeutet Wenn etwas Schönes passiert freuen wir uns oft nur kurz.
00:16:35: Wenn etwas Schlechtes passiert, denken wir darüber noch lange nach und können es uns auch noch lange merken.
00:16:43: Dabei merken wir uns was passiert ist.
00:16:46: Naja jedenfalls nach unserer Wahrnehmung.
00:16:48: Ich fange jetzt keine... Also ich mache jetzt nicht die Büchse der Pandora auf und rede mit euch darüber ob das was mir uns merken wirklich objektiv passiert ist oder dass schlichtweg nur unsere Wahrnehnung der Situation war.
00:17:01: In unserem inneren Narrativ ist das definitiv so passiert.
00:17:05: Das tun wir aber nicht übrigens, weil wir irgendwie schwach sind.
00:17:08: Sondern unser Gehirn versucht, dass wir daraus was lernen können und umso stärker unsere negative Reaktion war – also im Sinne von unserer emotionalen Reaktionen – umso mehr will unser Gehörn uns schützen!
00:17:23: Einfach ausgedrückt denkt es….
00:17:26: Mensch das war unangenehm?
00:17:28: Merkt ihr jetzt Bett besser richtig doll damit das nicht nochmal
00:17:31: passiert?!
00:17:32: Fähreweise muss man klar sagen, so funktioniert es natürlich nicht.
00:17:35: Weil das liegt überhaupt nicht in unserer Macht.
00:17:37: Gerade sagen wir mal, dass wäre durch eine Kritik ausgelöst.
00:17:42: aber wir versuchen, dass das in unserer macht ist und jetzt fangen die Probleme erst richtig an.
00:17:48: Man könnte natürlich erstmal sagen ja früher war dieser Mechanismus bestimmt mal hilfreich.
00:17:53: Ach ich würde sogar, was heißt bestimmt mal Hilfreich?
00:17:56: Blöde Formulierung Das war hilf reich.
00:17:59: Es hat ja unser Überleben quasi unsere Arte mitgesichert und unterstützen ihm all dem wunderbaren Zufall der Menschheitsgeschichte.
00:18:06: Heute kann es aber eher dazu führen, dass das dann belastend ist.
00:18:11: Denn die meisten Dinge, die wir als Bedrohung empfinden oder von unserem Gehirn als bedrohungen empfunden wird sind keine echten Gefahren mehr!
00:18:20: Wir reden ja hier über Kritik- oder Unsicherheiten, Vergleiche, bei denen wir vermeintlich nicht gut abschneiden, Fehler, oder keine Ahnung, Erwartungen die wir nicht erfüllt haben.
00:18:34: Es könnten unsere eigenen sein es könnten aber auch die von anderen Menschen sein und unser Gehirn reagiert darauf Aber manchmal so als wäre das echt gefährlich nämlich als ob das das rascheln im gebüsch war.
00:18:46: Und dann springt da was weiß ich eine fünne Gefahr der wolf der bär heraus keine ahnung und Wir sind in akuter lebensgefahr.
00:18:57: Das ist auch deswegen So problematisch.
00:19:02: Weil wir natürlich, ich habe es euch eben gesagt, vereinfacht ausgedrückt unseren Gehirn versucht daraus zu lernen damit uns das nicht wieder passiert.
00:19:10: ja da kann natürlich zur Folgeprobleme in unserem gehirn fühlen wenn wir auch diese Niedrigschwelligen Gefahr nicht ihr könnt's jetzt nicht sehen aber in Anführungsstrichen gefahren.
00:19:21: Ich hab gerade so Airquotes gemacht mit meinen beiden Zeigefingern.
00:19:25: Es kann deshalb dann passieren dass wir ständig irgendwo Probleme sehen wo auch gar keine sind oder wir uns als problematisch empfinden, obwohl das totaler Quatsch ist.
00:19:35: Dass wir uns mehr darauf konzentrieren was vielleicht fehlt, was wir nicht haben ,was wir nicht sind dass wir Positives wenig bis gar nicht wahrnehmen oder nur so kurz... Das ist super schnell in Vergessenheit gerät und in unserem Spektrum des Erlebens dann quasi zu einem Eindruckbeiträg bei dem wir glauben alles wäre schlecht oder vieles wäre nur schlecht Und da wir das Positive nicht intensiv oder ausreichend intensiv wahrnehmen, wird es in unserem Gesamterleben einfach quasi untergebuttert.
00:20:11: Und – und das ist tatsächlich auch für viele ein ganz großes Thema – wir uns selbst viel zu kritisch sehen!
00:20:18: Weil wenn wir Kritik vom Außen erleben, ist es so dass das Einzige was möglich ist für uns eine Anpassung von dem was wir tun oder was machen oder wer.
00:20:27: wir sind quasi in dem Gedanken, naja ich sollte doch was ändern damit das nicht wieder passiert.
00:20:34: Also sprich die böse Gefahr die sich da realisiert hat.
00:20:37: dass soll ja noch mal kommen und unser Gehirn führt möglicherweise dazu dass wir so kritisch mit uns sind Dass wir unser Verhalten eben auch anpassen.
00:20:49: Die gute Nachricht ist ihr kennt ja auf den podcast schon es gibt immer gute nachrichten Ich habe immer etwas an der Hand für euch weil sonst wird aus meiner negative bayesfolge So eine wirklich negative Folge und das können wir natürlich nicht haben bei aller Wahrheit.
00:21:03: Und auch bei einem Wissen, dass ich euch nahe bringen möchte und die Dinge sind ein Stück weit wie sie sind.
00:21:07: Ich kann das eben auch... Kann es ja nicht ändern!
00:21:11: Ich kann aber euch befähigen und das probieren wir jetzt mal denn man kann lernen bewusster mit diesen Mechanismus umzugeben.
00:21:19: Das ist hier übrigens keine Good Vibes Only-Folge sondern es geht nämlich nicht darum irgendwie alles negative einfach zu ignorieren oder schlicht weg zu negieren, so wie im Sinne von es gibt nichts Negatives.
00:21:31: Übrigens unser Gehirn macht das sowieso nicht mehr.
00:21:34: ich weiß nicht wie das funktionieren soll keine Ahnung aber Von allem was wir neurologisch über unsere Gehirnen wissen und was es an Studien geht und klappt das Schlichtweg nicht.
00:21:45: Aber Was Wir wirklich können was auch ein Stück weit in unserer Macht steht ist wir können daran arbeiten dass wir Positives genauso ernst nehmen Und Das Können wir üben.
00:21:56: Und dafür habe ich drei kleine Schritte, die ihr unproblematisch integrieren könnt ohne dass ihr hier quasi eine Selbsttherapies-Session macht.
00:22:06: So ist es super easy was das euch helfen kann euer Gehirn zu unterstützen, dass sie nicht in so einer Abwärtsspirale in einem Negativity Bayes Abschwärtspirale kommt.
00:22:16: Erstens Ihr könnt daran arbeiten Positives bewusster wahrzunehmen da ja nun des Gehirns positives Schwächer abspeichert als Negatives könnt ihr dagegen steuern, indem ihr positiven Aspekten und Dingen mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit schenkt.
00:22:39: Das ist jetzt hier nicht so ein Wuh-Wuh-Zaubertrick – so funktioniert das nicht!
00:22:43: Das funktioniert auch nur mit Dingen die ihr persönlich auch wirklich positiv findet.
00:22:49: Es ist nichts was ihr wirklich vom Außen gesagt bekommen könnt denn das wirkt nicht mal ansatzweise so stark.
00:22:55: Aber ich mache mal ein Beispiel aus meinem Alltag.
00:22:59: Ich liebe im Frühling und in den Frühjahrs Monaten, so wie jetzt wenn das neue Blattgrün kommt also sprich wenn dann die Knosken getrieben sind und die ersten kleinen grünen Blätter sich rausschälen und dieses ganz frische Blatt-Grün wird es in meiner Welt um.
00:23:16: meine Wahrnehmung ist besonders schön!
00:23:18: Es ist so ein wunderschönes Grün Leben und Vitalität aus.
00:23:25: Und zeigt mir immer wieder aufs Neue, wie wunderbar dieser Kreislauf ist unserer Jahreszeiten und dass die Dinge immer wieder kommen.
00:23:33: Das gibt mir ein unglaublich schönes Gefühl!
00:23:36: Schon wenn ich darüber rede habe ich ein großes Lächeln auf den Lippen und nur bei der Vorstellung.
00:23:42: Ich hab einen kleinen Hund und muss ganz oft raus und das ist total schön aber vieles davon als Routine.
00:23:48: In den letzten Tagen habe ich, während ich mit meiner kleinen Hündin draußen war ganz bewusst darauf geachtet.
00:23:56: Es war nötig!
00:23:57: Ich war so in meine Routine, wir gehen raus, sie muss mal, oh ich hab jetzt aber nicht mehr so viel Zeit.
00:24:03: das muss jetzt schnellgehen dass sich mir nicht die Zeit genommen haben.
00:24:06: Das ist total okay.
00:24:07: man kann mich aus jedem kleinen Hund die Gassi Gang riesen Happening machen.
00:24:11: was erwarte ich nicht von mir.
00:24:13: Gottes Willen erwarte auch nicht von euch.
00:24:15: Aber was ich gemacht habe war ab und zu die Augen einfach richtig aufgemacht habe.
00:24:20: Und dabei habe ich ein paar wunderschöne erste Blüten gesehen an den Bäumen, ich habe wundeschönes Blattgrün gesehen bei meinem Nachbarn in der Buchenhecke, die ist gefühlt von einem Tag auf dem anderen ganz grün geworden und ich habe diese ganz frischen kleinen Buchenblätter angeguckt und sie sehen so ganz anders aus als am Ende der irgendwann im Herbst und damit meine ich nicht, bevor Sie braun werden sondern einfach dieses Grüne so anders.
00:24:47: Du kannst jede kleine, kleine Adder quasi, Faser dieser Blätter sehen und die kleinen Herrchen sind noch so ganz frisch.
00:24:54: Und ihr merkt ich kann mich schon total begeistern für diese kleinen Blätter.
00:24:58: sie machen mich einfach glücklich.
00:24:59: Kann euch nur zum Gewissengrad erklären warum?
00:25:02: Aber es tun Sie einfach!
00:25:04: Und alleine die Tatsache dass ich mir einen Moment mehr Zeit genommen habe und richtig hingeguckt habe etwas angeguckt habe das ich auch wirklich mag nicht irgendwie irgendwas was mir jemand erzählt hat Wenn ich euch jetzt vom Blattgrün erzähle und ihr denkt euch, wow das ist ja schön für sie aber das macht nicht mit mir was es mit ihr macht.
00:25:24: Total nachvollziehbar!
00:25:25: Ich gebe euch das Beispiel nur weil du das authentisch berichten kannst, weil das wirklich etwas mit mir macht?
00:25:31: Sowas habt ihr bestimmt auch.
00:25:33: Für mich ist es oft der erste Tee des Tages wenn ich noch kaum was gegessen habe und ich noch so viel schmecken kann einfach weil meine Geschmacksknossen nach dem Schlaf noch viel mehr aufnehmen kann.
00:25:45: Ach, auch so ein wunderschöner Moment.
00:25:47: Und ihr habt bestimmt auch solche Momente?
00:25:49: Vielleicht welchen anderen von euch?
00:25:51: ist vielleicht der erste Kaffee oder keine Ahnung... Ich hatte mir eine gute Freundin, die hat gesagt wenn sie morgens aufsteht und das Erste mal ihre Gesicht bastet und das erfrischende Gefühl von dem Wasser in ihrem Gesicht nach der Nacht gibt ihr so ein frisches sauberes Gefühl.
00:26:07: Das macht sich total glücklich!
00:26:08: Habe ich noch nie empfunden habe ich mich aber gemerkt weil ich es so süß fand und euch das zeigen soll in welchen kleinen Alltagsdingen das sein kann.
00:26:17: Und da geht es jetzt nicht darum, aus einer Situation etwas zu machen was sie sowieso nicht ist sondern nur darum dass diese Situation die ihr sowieso schön findet dass die Aufmerksamkeit von euch bekommt und diesen Raum den dieser Aufmerksamkeit letztendlich dann dieser Sache gibt Ist das was eurer Gehirn automatisch bei negativen Sachen macht ohne dass ihr irgendwas dazu tut.
00:26:44: Ihr macht das nicht künstlich, sondern ihr helft etwas was euer Gehirn nicht von alleine kann.
00:26:50: Sondern bei dem es Hilfe braucht.
00:26:51: Genau!
00:26:52: So müsst du euch das vorstellen.
00:26:53: Ihr helft eurem Gehirnen und damit euch auch.
00:26:57: Ich kann euch auch empfehlen zweitens ordnet Kritik ein wenn.
00:27:01: Kritik, Themen, Kommentare und Kommunikation muss ja nicht immer an Worten erfolgen.
00:27:07: manchmal ist es auch das was die Menschen nicht sagen und wie einen wirklich kluger Kommunikationswissenschaftler richtig gesagt hat, man kann ihm nicht kommunizieren.
00:27:17: Auch wenn kein Kommentar zu eurer neuen Frisur nach dem Friseur kommt und ihr seht einen Beleg oder macht das wahrscheinlich was mit euch und euer Gehirn ordnet es wahrscheinlich munterfröhlich schon auch ohne weitere Worte als Kritik ein?
00:27:31: Da würde ich Euch einfach sagen nur weil etwas negativ klingt bedeutet das wirklich nicht automatisch dass das wichtiger oder wahrer ist Für euch!
00:27:44: Es geht dabei darum, wirklich im Kern die Dinge einzusortieren.
00:27:48: Etwas kann eine Wahrheit für jemand anders sein – diese Wahrheit ist aber nicht automatisch wichtiger als deine eigene.
00:27:57: Wenn es dir wichtig ist was andere denken… Ist das auch ein wichtiger Bestandteil?
00:28:04: Die Frage ist, war es dir das eigentlich oder bist du in dem Momenten stückweit Opfer deines eigenen Gehirns geworden?
00:28:12: Es ist einfach mit dir passiert.
00:28:14: Und nach einer halben Woche glaubst du, niemand findet seine neue Friseur gut und der Besuch beim Friseuer war ein absoluter Fehl?
00:28:23: Also ich kann nur raten das zumindest mal in einem gewissen Abstand zu betrachten und diese Frage einmal zu stellen – Ist es wirklich wichtig für dich, ist das auch wirklich wahr für dich?
00:28:37: Um damit möglicherweise eine Chance zu haben diese Kritik zumindest einzusortieren.
00:28:43: Vielleicht kann sie dann ja auch mehr als nur eine innere Gefahrensituation auslösen.
00:28:50: Vielleicht kannst du dann diese Kritik sogar ganz anders annehmen, vielleicht war es ja gar keine Kritik.
00:28:55: Vielleicht war's nur ne unbedachte Bemerkung, ne Verlegenheitsaussage, ne Unsicherheit von deinem Gegenüber und überhaupt nicht dafür gedacht dass du daraus irgendwas ziehst machst oder irgendwelche Konsequenzen sich daraus ergeben.
00:29:10: Just a thought könnt ihr ja mal sagen lassen.
00:29:13: Und als drittes habe ich den Gedanken für euch noch.
00:29:17: Es kann sehr gut sich zu fragen, was war heute gut?
00:29:23: Wenn ihr bis heute alle Folgen gehört habt, dann wisst ihr, ich hab das Thema schon mal angerissen und dann habe ich gesagt, dass mache ich heute nicht so einem großen Thema.
00:29:32: Auch heute ist es nur ein Randthema aber es bekommt definitiv auch eine Eigenfolge des Themen Dankbarkeit.
00:29:40: Der steckt dahinter!
00:29:42: Gerade am Abend kann diese Frage nämlich total helfen.
00:29:47: Denn oft war der Tag nicht nur schlecht, wir haben vielleicht nur ein kleines Mini-Mini-Mineerlebnis gehabt was nicht so gut war.
00:29:56: So im großen Ganzen aller Geschehnisse.
00:30:00: aber unser Gehirn erinnert sich nur an das Schwierigste und das Schwichtigste?
00:30:05: Das kann auch das mini-mini kleinste gewesen sein.
00:30:08: die Schwierigkeit kann daraus entstehen dass wir es als besonders schwierig bewertet haben.
00:30:13: Der Gedanke ist aber, dass all die anderen Dinge in den Hintergrund gerückt sind und wir nicht mehr wissen was heute eigentlich gut war.
00:30:22: Ich nehme euch dazu nochmal in Kürze an die Hand mit einer Folge nur zum Thema Dankbarkeit.
00:30:28: Wie kann ich Dankbarkeiten wahrnehmen?
00:30:31: Wofür bin ich denn überhaupt dankbar?
00:30:33: Was soll das eigentlich alles um?
00:30:34: Und was ist die ganze Imperie
00:30:36: dahinter?!
00:30:37: Und hoffentlich kann ich das ein oder andere Zaubern für euch aber auch letztendlich euch ein bisschen helfen!
00:30:43: das vielleicht in euren Tag einzubeziehen, ohne dass man so eine riesengroße Sache draus machen muss.
00:30:49: Aber die Frage hier ist, war es für heute gut?
00:30:53: Und das kann auch was Kleines sein und dann wirken auch die Sachen zusammen sehr gut!
00:31:00: Weil wenn ihr in einer bestimmten Situation achtsam wart... Wir nehmen mal das Beispiel der erste Tee, der mir immer so gut schmeckt und mir so viel inneres Wohlbefinden gibt.
00:31:11: Wenn ich mich dann zurück erinnere und weil ich ja diesen Moment schon mehr Achtsamkeit gegeben habe, kann ich mich auch an diesem Moment viel leichter und schnell zurück erinnern.
00:31:19: Ich muss es vielleicht aktiver tun, weil mein Gehirn mich darin nicht so unterstützt.
00:31:25: Übrigens kleiner Funken Hoffnung für die Zukunft umso häufiger man das macht, umso leichter wird das, um so automatisierter wird das übrigens auch.
00:31:35: also hat Aussicht auf Änderung.
00:31:38: aber der Gedanke ist hier nämlich dass gleichzeitig zusammenzunutzen.
00:31:43: Das funktioniert aber auch ohne die Achtsamkeit im Laufe des Tages, es bedarf ein bisschen mehr.
00:31:48: dann reingehen und überlegen und mein Persönlich ist dafür in Brauss am Anfang einfach etwas Übungen festzustellen.
00:31:56: was war denn eigentlich gut?
00:31:57: Was war wirklich gut an einem Tag der total unspektakulär war?
00:32:01: Was waren trotzdem die schönen Momente?
00:32:04: Für die allermeisten Menschen dreht sich das dabei um andere Menschen Erlebnisse mit Familienmitgliedern, Partnern oder guten Freunden für manche Nachbarn oder Bekannte aus dem Sportverein.
00:32:17: Ihr müsst mal überlegen ob so was vor euch ein Thema ist.
00:32:19: Es können aber auch Dinge sein!
00:32:21: Ich habe an meinen beiden Beispielen gemerkt das waren zwei Dinge die erst mal überhaupt nichts mit anderen Menschen zu tun haben.
00:32:27: So mein süßes Blattgrün, was mir ganz viel Freude macht?
00:32:31: Oder das Thema mit meinem ersten Tee des Tages hat jetzt gar nix mit Menschen zu.
00:32:36: Manchmal ist es wie das Licht irgendwo durchstrahlt für mich und das kann mir total viel Freude und, vor allem auch Wohlgefühl vermitteln.
00:32:44: Das kann also ganz Vieles sein!
00:32:46: Und es muss nicht eine... Ja, es muss auch nichts Aufregendes oder Besonderes sein Wenn mein Hund mich total happy anguckt wenn ich durchbemitten arbeiten und sie dann ganz genau weiß Jetzt ist sie fertig mit Arbeiten jetzt hat sie Zeit Sie schaltet dann um und ich sehe ihr das an und sie ist total Happy.
00:33:04: Das macht mich gleich direkt mit glücklich.
00:33:06: Und ihr merkt schnell, es sind die richtigen Dinge... ...wenn ihr das Gefühl gleich wieder habt, was ihr dann in dem Moment auch hattet!
00:33:13: Das muss jetzt nicht immer ein Feuerwerk der Gefühle sein.
00:33:17: Das meine ich nicht.
00:33:17: Es sind manchmal ja nur dieses... Ohja, das war wirklich schön.
00:33:21: Dieses Wohlege ist oft auch unspektakulär aber es ist schön und es ist ein gesundes Gegengewicht gegen die Mechanismen gegen die wir wenig tun können, die unser Gehirn letztendlich einfach so tut.
00:33:37: Mich für alle freuen wenn ihr aus dieser Folge heute mit der Erkenntnis rausgeht.
00:33:42: Auch wenn dein Gehirns erst das negative sieht bedeutet dass nicht, dass irgendwas mit dir falsch ist oder alles wirklich negativ ist.
00:33:52: Es bedeutet es mir nämlich nur, dass du ein super tolles Gehirnhast.
00:33:57: Das möchte ich beschützen, das möchte auf dich aufpassen und das möchte nicht eine Gefahrensituation verpasst und dann existenziellen Konsequenzen gegenübersteht.
00:34:07: Super duper tolles Gehirn, schön dass wir das haben!
00:34:10: Aber nicht alles was sich dann auch wirklich bedrohlich anfühlt ist auch wirklich gefährlich.
00:34:16: deswegen beginnt aus meiner Sicht innere Ruhe genau an dieser Stelle wenn wir lernen nicht nur auf das zu schauen was denn fehlt oder in dem Moment oder im Laufe des Tages schief gegangen ist sondern dass wir auf das schauen, was schon da ist.
00:34:33: Was uns kleine Momente der Ruhe, der Besonnenheit, der Achtsamkeit, der Freude, der inneren Zufriedenheit geschenkt hat und mit ein bisschen Übung schafft ihr das auch?
00:34:55: Das New One Question vielleicht eine Frage die bleibt wenn nur sie weiter denken oder eine eigene Mitbringung möchtest, findest du uns auf Instagram unter only one question.
00:35:07: Oder du schreibst uns direkt – die Immeradresse findest Du in den Shownotes!
00:35:11: Danke, dass du dir Zeit genommen hast.
00:35:13: Wir hören uns in der nächsten Folge des Bald.
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